Systemrelevante Versicherer müssen mehr Kapital vorhalten

London - Die weltweit neun größten Versicherer müssen künftig mehr Kapital vorhalten. Die Vereinigung der wichtigsten Aufseher der Branche, IAIS, legte am Sonntag neue strengere Regeln fest, um kostspielige Rettungsaktionen durch die Steuerzahler zu vermeiden. Die neuen Anforderungen bestünden aus zwei Teilen.

Zu den als "global systemrelevant" identifizierten Versicherern gehört unter anderen die Allianz. Auf der Liste stehen auch American International Group (AIG), Metlife, Aviva, Axa, Generali und Ping An Insurance. Sie gelten als "Too big to fail" - zu groß, um sie im Krisenfall pleite gehen zu lassen.

Die 20 führenden Industrieländer (G-20) müssen die Vorgaben für zusätzliche Kapitalpuffer im nächsten Monat noch absegnen. Von 2019 an soll es dann erstmals weltweite Eigenkapital-Regeln für die internationalen Versicherungskonzerne geben.

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Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft