Systemrelevante Versicherer müssen mehr Kapital vorhalten

London - Die weltweit neun größten Versicherer müssen künftig mehr Kapital vorhalten. Die Vereinigung der wichtigsten Aufseher der Branche, IAIS, legte am Sonntag neue strengere Regeln fest, um kostspielige Rettungsaktionen durch die Steuerzahler zu vermeiden. Die neuen Anforderungen bestünden aus zwei Teilen.

Zu den als "global systemrelevant" identifizierten Versicherern gehört unter anderen die Allianz. Auf der Liste stehen auch American International Group (AIG), Metlife, Aviva, Axa, Generali und Ping An Insurance. Sie gelten als "Too big to fail" - zu groß, um sie im Krisenfall pleite gehen zu lassen.

Die 20 führenden Industrieländer (G-20) müssen die Vorgaben für zusätzliche Kapitalpuffer im nächsten Monat noch absegnen. Von 2019 an soll es dann erstmals weltweite Eigenkapital-Regeln für die internationalen Versicherungskonzerne geben.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte