Swiss Re und Softbank beenden Gespräche über Minderheitsbeteiligung

Zürich (APA/sda/awp) - Swiss Re und Softbank finden nicht zusammen: Der Rückversicherer und die japanischen Technologiegruppe haben die Gespräche über eine Partnerschaft und eine Minderheitsbeteiligung abgebrochen, wie es in einer Mitteilung von Swiss Re am Montag heißt. Konkrete Gründe hierfür nennt das Unternehmen nicht. Man wolle aber "die eigene Technologiestrategie weiterhin konsequent vorantreiben".

Geprüft würden nun noch mögliche Kooperationsideen zwischen einzelnen Geschäftseinheiten des Rückversicherers mit Unternehmen in Softbanks Netzwerk, heißt es weiter.

Anfang Mai hatten schon Gerüchte in verschiedenen Medien die Runde gemacht, wonach die Gespräche zu einer möglichen Minderheitsbeteiligung von Softbank an Swiss Re ins Stocken geraten seien. Die Unternehmen hatten sich dazu damals noch bedeckt gehalten. Von einer möglichen Partnerschaft war zuvor seit Februar die Rede gewesen. Zunächst wurde über eine Beteiligung im Umfang von rund einem Drittel von Softbank an Swiss Re spekuliert, später war auch von einem Viertel die Rede.

Anfang April hatte Swiss Re im Vorfeld des Investorentags dann mitgeteilt, dass man davon ausgehe, dass sich Softbank wohl mit höchstens 10 Prozent am Rückversicherer beteiligen werde und die entsprechenden Aktien am Markt zukaufe - wozu es nun jedoch auch nicht kommen wird.

Für eine Kooperation hatte sich Swiss Re vor allem aufgrund des großen Kundenpotenzials der Firmen des japanischen Konglomerats interessiert, wie Finanzchef John Dacey früher hatte verlauten lassen. Auf der Gegenseite hatte Softbank Interesse an den großen Datenmengen von Swiss Re bekundet.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro