Swiss Re - Katastrophen kosten Versicherer heuer 136 Mrd. Dollar

Zürich (APA/Reuters) - Eine verheerende Wirbelsturmserie in den USA und der Karibik hat das zu Ende gehende Jahr zu einem der teuersten für die Versicherungsbranche gemacht. Die versicherten Schäden summieren sich nach vorläufigen Schätzungen des Schweizer Rückversicherungskonzerns Swiss Re auf 136 Mrd. Dollar (115,03 Mrd. Euro).

Das sei der dritthöchste Wert seit Beginn der Erhebung, wie der weltweit zweitgrößte Rückversicherer am Mittwoch mitteilte. Die gesamten Schäden beliefen sich auf schätzungsweise 306 Mrd. Dollar.

Vor allem in der zweiten Jahreshälfte ereigneten sich große Katastrophen, allen voran die drei Wirbelstürme "Harvey", "Irma" und "Maria" - im Branchenjargon "HIM" genannt - sowie Waldbrände in Kalifornien. Weltweit forderten Katastrophen 2017 mehr als 11.000 Tote und Vermisste und damit ähnlich viele wie 2016.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

Newsticker

May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

Newsticker

Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

Newsticker

Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht