Swiss könnte Belegschaft in Genf bis Ende 2019 verdoppeln

Genf (APA/sda/awp) - Die Schweizer AUA-Schwester Swiss fasst einen deutlichen Ausbau der Aktivitäten in Genf ins Auge. Eine Aufstockung der Flugzeugflotte der Bombardier C-Series könnte zu einer Verdoppelung des von Genf aus operierenden Swiss-Personals von heute 250 auf rund 500 Mitarbeiter führen.

Dies sagte der für die Westschweiz zuständige Swiss-Direktor Lorenzo Stoll im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP. "Wir würden rund hundert zusätzliche Piloten und Co-Piloten benötigen, dazu kommt noch zusätzliches Kabinenpersonal und Bodenpersonal", erläuterte Stoll das Szenario einer solchen Flottenerweiterung.

Da auch heute in Zürich stationierte Piloten nach Genf verlagert würden, dürften unter dem Strich 100 neue Stellen geschaffen werden. Weil Romands heute unterrepräsentiert seien, würden diese bei der Anstellung bevorzugt, versicherte er.

Insgesamt sieht der Swiss-Direktor für Genf bis Ende 2019 eine Flotte von neun Bombardier C-Series sowie einen Airbus A330 für die Verbindung nach New York vor. Heute umfasst die Flotte am Flughafen Cointrin sechs Bombardier, einen Airbus und einen vor der Ersetzung stehenden Embraer.

Die Fluggesellschaft wolle ihre Position am Genfer Flughafen als Nummer Zwei hinter dem Billigflieger Easyjet festigen, betonte Stoll. 2018 will die Lufthansa-Tochter zudem in Genf wieder rentabel sein: Die ersten Monate seien bereits vielversprechend angelaufen. "Die Dynamik sieht derzeit gut aus, wir liegen sogar leicht über unserem Budget." Im Jahr 2017 beförderte die Swiss rund 2,1 Millionen Passagiere ab Genf.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro