Swiss kündigt Gesamtarbeitsvertrag mit Pilotenverband Aeropers

Basel (APA/sda) - Die Schweizer Lufthansa-Tochter Swiss kündigt den Gesamtarbeitsvertrag mit dem Pilotenverband Aeropers per Ende November 2016. Dies sei wegen unüberbrückbarer Differenzen und der wiederholt von Aeropers angekündigten gerichtlichen Schritte unausweichlich, teilte die Fluggesellschaft heute, Montag, mit. Nachdem eine Einigung bereits im Frühjahr gescheitert war, haben auch die seit Juli laufenden Gespräche zu keinem Ergebnis geführt, wie die Swiss erklärte.

In Hinblick auf bevorstehende Milliardeninvestitionen in die neue Flugzeugflotte mit Bombardier CSeries, Beoing 777 und Airbus A320neo sei die Swiss auf "zukunftsfähige Rahmenbedingungen angewiesen, um nachhaltig Arbeitsplätze zu sichern", hieß es weiter.

Swiss bleibe aber gesprächsbereit. Zudem ermögliche der mit dem zweiten Pilotenverband IPG abgeschlossene Gesamtarbeitsvertrag weiterhin auch eine Integration von Aeropers-Piloten, erklärte die Fluggesellschaft. Trotz der vorsorglichen Kündigung gelte bis zum Ablauf des GAV die absolute Friedenspflicht, die einen Pilotenstreik ausschließe, hielt die Swiss weiters fest.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne