Swatch will Smartwatch im August auf den Markt bringen

Grenchen (APA/Reuters) - Der Schweizer Uhrenhersteller Swatch will dem US-Konzern Apple ab dem Sommer mit einer Smartwatch Konkurrenz machen. Die mit Fitness- und Bezahlfunktionen ausgerüstete Swatch Zero Touch werde im August in der Schweiz und in einem "großen Land" eingeführt, sagte Konzernchef Nick Hayek auf der Generalversammlung des Unternehmens heute, Donnerstag, in Grenchen.

Swatch setzt auf Uhrenmodelle mit Kommunikationschips, mit denen Konsumenten mit einer Bewegung ihres Handgelenkes im Supermarkt bargeldlos zahlen oder elektronische Türschlösser öffnen können, Schritte zählen sowie ihren Puls messen können.

Die Nachfrage nach Schweizer Uhren sei weltweit stark, sagte Hayek. Der starke Franken sei aber negativ. Er gehe davon aus, dass sich der Franken im Laufe des Jahres abschwächen werde. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hatte Mitte Jänner die mehr als drei Jahre geltende Euro-Kursuntergrenze von 1,20 Franken aufgegeben. Der starke Franken verteuert Exporte und macht Schweizer Firmen im Ausland weniger konkurrenzfähig.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"