Swatch-Chef findet viele Hightech-Uhren übertrieben

Biel - Swatch hat sich Firmen-Chef Nick Hayek zufolge bewusst gegen Armbanduhren mit zahlreichen Computerfunktionen ausgesprochen. "Es war (...) ein sehr sorgfältig gefällter strategischer Entscheid, kein Telefon, keinen Computer fürs Handgelenk zu produzieren", sagte er dem Schweizer "Tagesanzeiger" (Wochenendausgabe).

Eine Reihe von Elektronikkonzernen, darunter Samsung und Apple, haben bereits seit längerem sogenannte Smartwatches mit etlichen Funktionen im Programm, mit denen der Benutzer etwa bezahlen kann und mit dem Internet verbunden ist.

Diese Uhren spielten beim Ansatz der Hersteller keine gewichtige Rolle, sagte Hayek. "Wir ignorieren die Smart-Technologie überhaupt nicht, aber wir müssen ja nicht jedem Megatrend im Herdentrieb hinterherspringen." Ein Nachteil der Alleskönner sei etwa der hohe Stromverbrauch. Swatch hat ebenfalls eine Smartwatch im Angebot, die aber weniger Funktionen hat. "Es ist zuallererst eine Uhr", betonte der Chef des Schweizer Konzerns. "Ich persönlich möchte nicht, dass meine Blutdruck- und Blutzuckerwerte in einer Cloud oder auf Servern im Silicon Valley gespeichert sind."

Washington (APA/dpa) - Nach tagelangen zähen Verhandlungen haben Republikaner und Demokraten in den USA den Stillstand der Regierung beendet - das eigentliche Problem damit aber nur vertagt. Der Kongress verabschiedete am Montag einen weiteren Übergangshaushalt, der die Finanzierung der Regierung bis zum 8. Februar sicherstellt. Beide Seiten wollen zudem weiter über ein Einwanderungspaket verhandeln.
 

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"Shutdown" der US-Regierung beendet - aber nur Übergangslösung

Luxemburg (APA/dpa) - Der Europäische Rechnungshof hat der EU-Kommission Nachlässigkeiten bei der Haushaltsüberwachung in Europa vorgeworfen. Die Brüsseler Behörde wende den Stabilitäts- und Wachstumspakt nicht effektiv an, um übermäßige Verschuldung und wirtschaftliche Ungleichgewichte in Europa wirksam zu verhindern, erklärten die Rechnungsprüfer am Dienstag in Luxemburg.
 

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Rechnungshof wirft EU-Kommission mangelhafte Haushaltsüberwachung vor

Wien (APA) - Am heutigen zehnten Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen den Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und 13 weitere Angeklagte hat der Verteidiger des mitangeklagten Walter Meischberger schwere Vorwürfe erhoben. Der Anwalt mutmaßt eine verbotene Absprache zwischen dem teilgeständigen Peter Hochegger und der Justiz. Hochegger und Staatsanwalt Alexander Marchart dementierten das.
 

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Grasser-Prozess - Verteidigervorwurf gegen Hochegger: Verbotener Deal