Swatch-Chef findet viele Hightech-Uhren übertrieben

Biel - Swatch hat sich Firmen-Chef Nick Hayek zufolge bewusst gegen Armbanduhren mit zahlreichen Computerfunktionen ausgesprochen. "Es war (...) ein sehr sorgfältig gefällter strategischer Entscheid, kein Telefon, keinen Computer fürs Handgelenk zu produzieren", sagte er dem Schweizer "Tagesanzeiger" (Wochenendausgabe).

Eine Reihe von Elektronikkonzernen, darunter Samsung und Apple, haben bereits seit längerem sogenannte Smartwatches mit etlichen Funktionen im Programm, mit denen der Benutzer etwa bezahlen kann und mit dem Internet verbunden ist.

Diese Uhren spielten beim Ansatz der Hersteller keine gewichtige Rolle, sagte Hayek. "Wir ignorieren die Smart-Technologie überhaupt nicht, aber wir müssen ja nicht jedem Megatrend im Herdentrieb hinterherspringen." Ein Nachteil der Alleskönner sei etwa der hohe Stromverbrauch. Swatch hat ebenfalls eine Smartwatch im Angebot, die aber weniger Funktionen hat. "Es ist zuallererst eine Uhr", betonte der Chef des Schweizer Konzerns. "Ich persönlich möchte nicht, dass meine Blutdruck- und Blutzuckerwerte in einer Cloud oder auf Servern im Silicon Valley gespeichert sind."

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

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EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

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Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

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Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia