Swarovski-Arbeitsstiftung wird erneut mit 1,1 Mio. Euro dotiert

Wattens (APA) - Die bereits bestehende Swarovski Unternehmensstiftung soll offenbar erneut für 100 Arbeitnehmer mit rund 1,1 Mio. Euro dotiert werden. 100.000 Euro soll das Land Tirol beisteuern, eine Mio. Euro kommt von Swarovski, berichtete die "Tiroler Tageszeitung" (TT) in ihrer Samstagsausgabe. Ziel der Stiftung ist es, ehemaligen Mitarbeitern durch Aus- und Weiterbildung neue Berufsperspektiven zu eröffnen.

Das Land begründet diese Maßnahme laut "TT" mit einem "anhaltend verschärften globalen Wettbewerb im Geschäftsbereich Swarovski Crystal Business". Notwendige Strukturanpassungen würden deshalb längerfristig zu einer Reduktion des Personalstands führen.

Swarovski spricht hingegen von einer "routinemäßigen Verlängerung" und versichert, dass derzeit keine größeren Personalmaßnahmen in Wattens vorgesehen seien. Ein "sehr herausforderndes Umfeld" könne aber immer wieder zu "punktuellen Anpassungen" führen, hieß es. Die 100 Plätze für die Unternehmensstiftung dürften laut "TT" bereits am Dienstag von der Landesregierung beschlossen werden.

Die Unternehmensstiftung war 2013 ins Leben gerufen worden. Nach einem Jobabbau im Jahr 2014 war die Stiftung von 100 auf 200 Plätze aufgestockt worden. Das Land hatte damals zusätzliche Mittel von 100.000 Euro bereitgestellt. Der Kristallkonzern beschäftigt laut eigenen Angaben am Standort Wattens 4.650 Mitarbeiter.

Ankara (APA/Reuters) - Die türkische Regierung hat vor den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 24. Juni ihre Ausgaben hochgefahren. Dadurch wuchs das Budgetdefizit in den ersten fünf Monaten dieses Jahres um 78 Prozent auf umgerechnet rund 3,7 Mrd. Euro (20,5 Mrd. Lira), wie aus den am Montag veröffentlichten offiziellen Daten hervorgeht.
 

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Türkisches Staatsdefizit stieg vor Wahlen kräftig - Mehr Ausgaben

Vilnius (APA/Reuters) - Die EZB wird nach Einschätzung von Litauens Notenbankchef Vitas Vasiliauskas möglicherweise im Herbst 2019 erstmals seit Jahren ihre Zinsen straffen. "Da es traditionell keine Sitzung im August gibt, ist es offensichtlich, dass wir über September, Oktober sprechen könnten", sagte das EZB-Ratsmitglied am Montag vor Journalisten. "Ich würde sagen, es geht in Richtung Herbst."
 

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EZB-Notenbanker hält Zinserhöhung im Herbst 2019 für möglich

Wien (APA) - Die ÖVP/FPÖ-Regierung will den lebenslangen Rücktritt von Lebensversicherungen im Fall von falscher oder fehlender Belehrung um einiges unattraktiver machen. Betroffene sollen bereits 2019 deutlich weniger Geld herauskommen. Die Arbeiterkammer und die Liste Pilz kritisieren den schwarz-blauen Vorstoß.
 

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AK-Kritik: Regierung macht Versicherungsrücktritt unattraktiver