Swarovski-Arbeitsstiftung wird erneut mit 1,1 Mio. Euro dotiert

Wattens (APA) - Die bereits bestehende Swarovski Unternehmensstiftung soll offenbar erneut für 100 Arbeitnehmer mit rund 1,1 Mio. Euro dotiert werden. 100.000 Euro soll das Land Tirol beisteuern, eine Mio. Euro kommt von Swarovski, berichtete die "Tiroler Tageszeitung" (TT) in ihrer Samstagsausgabe. Ziel der Stiftung ist es, ehemaligen Mitarbeitern durch Aus- und Weiterbildung neue Berufsperspektiven zu eröffnen.

Das Land begründet diese Maßnahme laut "TT" mit einem "anhaltend verschärften globalen Wettbewerb im Geschäftsbereich Swarovski Crystal Business". Notwendige Strukturanpassungen würden deshalb längerfristig zu einer Reduktion des Personalstands führen.

Swarovski spricht hingegen von einer "routinemäßigen Verlängerung" und versichert, dass derzeit keine größeren Personalmaßnahmen in Wattens vorgesehen seien. Ein "sehr herausforderndes Umfeld" könne aber immer wieder zu "punktuellen Anpassungen" führen, hieß es. Die 100 Plätze für die Unternehmensstiftung dürften laut "TT" bereits am Dienstag von der Landesregierung beschlossen werden.

Die Unternehmensstiftung war 2013 ins Leben gerufen worden. Nach einem Jobabbau im Jahr 2014 war die Stiftung von 100 auf 200 Plätze aufgestockt worden. Das Land hatte damals zusätzliche Mittel von 100.000 Euro bereitgestellt. Der Kristallkonzern beschäftigt laut eigenen Angaben am Standort Wattens 4.650 Mitarbeiter.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte