SW Umwelttechnik im ersten Halbjahr 2018 mit 19 Prozent Umsatzplus

Klagenfurt (APA) - Die börsennotierte Kärntner SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG hat im ersten Halbjahr 2018 ein Umsatzplus von 19 Prozent auf 30,3 Mio. Euro (2017: 25,4 Mio.) erzielt. Das gab das Unternehmen am Freitag in einer Aussendung bekannt. Das Ergebnis vor Steuer beträgt 0,8 Mio. Euro, das EBIT 2,1 Mio. Euro.

Ausschlaggebend für das gute Ergebnis war laut Vorstand Klaus Einfalt die hohe Bautätigkeit. Die gute Konjunktur in Ungarn und Rumänien brachte einen weiteren Investitionsanstieg bei Gewerbe und Industrie, auch in Österreich zeichnete sich eine Verbesserung ab. Einziger Dämpfer sei die niedrige Ausschöpfung der europäischen Fördermittel durch die öffentliche Hand in Rumänien gewesen. Einfalt: "Aufgrund der instabilen politischen Lage werden bereitgestellte Töpfe für notwendige Investitionen in Kanalisation und Straßenbau derzeit kaum angegriffen."

Auch für das zweite Halbjahr rechnet man bei der SW Umwelttechnik mit einem starken Ergebnis. Im Bereich Wasserschutz erwarte man eine leichte Erholung durch Entwässerungsprojekte für den Straßenbau in Ungarn. In Rumänien müsse man ein hohes Maß an Flexibilität aufweisen und den Markt intensiv beobachten. Gewerbe und Industrie würden aber anhaltend investieren, daher rechnet Einfalt für das Gesamtjahr mit einem zweistelligen Umsatzwachstum.

Am stärksten war das Wachstum im Geschäftsbereich Infrastruktur mit einem Plus von 31 Prozent. Damit macht dieses Segment nun bereits 70 Prozent des Gesamtumsatzes aus, der Rest entfällt auf Wasserschutzprojekte. Auf Ungarn entfallen Umsätze von 16 Mio. Euro im ersten Halbjahr, auf Rumänien 8,5 Mio. Euro und auf Österreich 5,2 Mio. Euro. Das langfristige Vermögen wird mit 54,6 Mio. Euro ausgewiesen, die Eigenkapitalquote beträgt 4,8 Prozent. Insgesamt beschäftigte SW Umwelttechnik 441 Mitarbeiter, davon 68 in Österreich.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018