Svoboda-Insolvenz - 371 Gläubiger mit Forderungen von 8,7 Mio. Euro

St. Pölten. Im Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung der Büromöbelfirma Svoboda hat am Dienstag die Prüfungstagsatzung beim Landesgericht St. Pölten stattgefunden. Laut AKV haben 371 Gläubiger Forderungen von 8,7 Mio. Euro angemeldet. Davon wurden 5,2 Mio. Euro vom Insolvenzverwalter anerkannt.

Eine Sanierung des Unternehmens wird laut dem Gläubigerschutzverband weiterhin angestrebt. Das Insolvenzgericht hat bereits bei Verfahrenseröffnung eine Sanierungsplantagsatzung für den 24. April anberaumt. Svoboda hatte am 31. Jänner beim Landesgericht St. Pölten einen Antrag auf Einleitung eines Sanierungsverfahrens gestellt. Die Eröffnung der Insolvenz erfolgte am nächsten Tag. Vom Landesgericht St. Pölten wurde in der Folge der Fortbetrieb genehmigt.

Erst vergangene Woche gab die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) den Kauf von Svoboda und Hali durch die Eigentümer von Bene und Neudörfler frei, wobei der Svoboda-Kauf noch von einer Due-Diligence-Prüfung abhängt, die in rund zwei Wochen abgeschlossen sein soll.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor