Svoboda-Insolvenz - 371 Gläubiger mit Forderungen von 8,7 Mio. Euro

St. Pölten. Im Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung der Büromöbelfirma Svoboda hat am Dienstag die Prüfungstagsatzung beim Landesgericht St. Pölten stattgefunden. Laut AKV haben 371 Gläubiger Forderungen von 8,7 Mio. Euro angemeldet. Davon wurden 5,2 Mio. Euro vom Insolvenzverwalter anerkannt.

Eine Sanierung des Unternehmens wird laut dem Gläubigerschutzverband weiterhin angestrebt. Das Insolvenzgericht hat bereits bei Verfahrenseröffnung eine Sanierungsplantagsatzung für den 24. April anberaumt. Svoboda hatte am 31. Jänner beim Landesgericht St. Pölten einen Antrag auf Einleitung eines Sanierungsverfahrens gestellt. Die Eröffnung der Insolvenz erfolgte am nächsten Tag. Vom Landesgericht St. Pölten wurde in der Folge der Fortbetrieb genehmigt.

Erst vergangene Woche gab die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) den Kauf von Svoboda und Hali durch die Eigentümer von Bene und Neudörfler frei, wobei der Svoboda-Kauf noch von einer Due-Diligence-Prüfung abhängt, die in rund zwei Wochen abgeschlossen sein soll.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los