Supernova kaufte zehn Shoppingzentren von slowenischer Mercator

Ljubljana/Graz (APA) - Der Grazer Immobilienentwickler Supernova hat in Slowenien zehn Shoppingzentren der Handelskette Mercator übernommen. Der Kaufvertrag im Wert von 116,6 Mio. Euro wurde heute, Freitag unterzeichnet, teilte Mercator mit.

Neben den größten Mercator-Einkaufszentrum in der Hauptstadt Ljubljana mit 30.000 Quadratmetern Fläche kaufte Supernova auch Shoppingzentren in den Städten Kranj, Celje, Koper, Jesenice, Novo mesto, Slovenj Gradec, Postojna und Ajdovscina. Mercator hat in den verkauften Einkaufszentren gleichzeitig seine Geschäfte langfristig zurückgemietet. Dem Vertrag zufolge wurden die Geschäfte für 15 Jahre gemietet, mit der Möglichkeit einer Mietverlängerung für weitere 15 Jahre, hieß es.

"Die Vereinbarung sichert sowohl Supernova als auch Mercator die führende Position auf dem slowenischen Markt. Supernova weitet damit ihr Portfolio von Einkaufszentren in größeren slowenischen Städten aus, während sich Mercator auf ihr Kerngeschäft des Einzelhändlers fokussiert", sagte der Supernova-Chef Frank Albert laut der Mitteilung.

Die größte Handelskette in Slowenien, die dem angeschlagenen kroatischen Konzern Agrokor gehört, verkauft ihre Shoppingzentren und nicht betriebsnotwendigen Immobilien, um ihre Schulden abzubauen. Mercator hat sich vorgenommen, die Schulden bis 2021 um rund 320 Mio. Euro zu senken. Die Nettofinanzschulden der Handelsgruppe belaufen sich derzeit auf rund 771 Mio. Euro.

In Slowenien hat Supernova bisher rund ein Dutzend Einkaufszentren betrieben Das größte davon ist das 2008 eröffnete Einkaufszentrum Ljubljana-Rudnik, dessen Investitionsvolumen rund 55 Mio. Euro betragen hat. In Österreich hat Supernova 2015 die meisten Märkte der einstigen Heimwerkerkette bauMax gekauft und an Obi weitervermietet.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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