Supermarktkette Carrefour streicht bis zu 1.200 Stellen in Belgien

Brüssel/Paris (APA/AFP) - Der belgische Ableger der französischen Supermarktkette Carrefour wird zahlreiche Stellen streichen. Bis zu 1.233 Mitarbeiter könnten von Umstrukturierungsplänen betroffen sein, teilte Carrefour Belgien am Donnerstag mit. Zwei Tage zuvor hatte bereits die französische Konzernzentrale angekündigt, in Frankreich 2.400 Stellen zu streichen.

Betroffen sind in Belgien vor allem Angestellte in den landesweit 45 Großmärkten der Kette. Zwei dieser "Hypermarchés" sollen geschlossen werden. Auch am Unternehmenssitz im Norden Brüssels sind Stellenstreichungen vorgesehen.

Das Unternehmen begründet die Pläne mit dem steigenden Druck auf dem Markt, insbesondere durch ausländische Online-Händler. Außerdem sei in Belgien im Jahr 2017 weniger konsumiert worden.

Ähnlich wie der französische Mutterkonzern möchte Carrefour Belgien auf einen Ausbau des Online-Handels, des Bio-Angebots und der Eigenmarken setzen. Carrefour beschäftigt in Belgien rund 11.500 Menschen und ist eine der größten Supermarktketten des Landes.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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