Supermarktkette Carrefour streicht 2400 Stellen

Paris (APA/AFP) - Die französische Supermarktkette Carrefour streicht in Frankreich 2400 Stellen. Vorgesehen sind Abfindungszahlungen für Mitarbeiter, die freiwillig gehen, wie die Unternehmensleitung am Dienstag in Paris erklärte. Die Gewerkschaften riefen die Beschäftigten daraufhin auf, am 8. Februar die Arbeit niederzulegen.

Carrefour beschäftigt insgesamt 115.000 Menschen in Frankreich und ist damit einer der größten privaten Arbeitgeber.

Mit dem Stellenabbau und weiteren Umstrukturierungen will der Konzern ab 2020 rund 2 Mrd. Euro einsparen. Geplant sind zugleich ein deutlicher Ausbau des Bio-Segments und des Online-Verkaufs von Lebensmitteln. Mit beiden Sparten will Carrefour ab 2022 jeweils rund 5 Mrd. Euro Umsatz jährlich machen.

Einzelhandelsverbände beobachten in Frankreich eine Abkehr der Verbraucher von den "Hypermärkten", die am Rand vieler Städte entstanden sind. Stattdessen gibt es einen Trend zum Einkauf in Bioläden oder bei kleineren Geschäften um die Ecke.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro