Supermarktkette Carrefour streicht 2400 Stellen

Paris (APA/AFP) - Die französische Supermarktkette Carrefour streicht in Frankreich 2400 Stellen. Vorgesehen sind Abfindungszahlungen für Mitarbeiter, die freiwillig gehen, wie die Unternehmensleitung am Dienstag in Paris erklärte. Die Gewerkschaften riefen die Beschäftigten daraufhin auf, am 8. Februar die Arbeit niederzulegen.

Carrefour beschäftigt insgesamt 115.000 Menschen in Frankreich und ist damit einer der größten privaten Arbeitgeber.

Mit dem Stellenabbau und weiteren Umstrukturierungen will der Konzern ab 2020 rund 2 Mrd. Euro einsparen. Geplant sind zugleich ein deutlicher Ausbau des Bio-Segments und des Online-Verkaufs von Lebensmitteln. Mit beiden Sparten will Carrefour ab 2022 jeweils rund 5 Mrd. Euro Umsatz jährlich machen.

Einzelhandelsverbände beobachten in Frankreich eine Abkehr der Verbraucher von den "Hypermärkten", die am Rand vieler Städte entstanden sind. Stattdessen gibt es einen Trend zum Einkauf in Bioläden oder bei kleineren Geschäften um die Ecke.

Wien (APA) - Ein Korb mit 131 identen Drogerieprodukten kostet in Wien um 39 Prozent mehr als in München, hat die Arbeiterkammer erhoben. Sie durchstöberte dafür im Oktober 15 Super- und Drogeriemärkte in den beiden Städten.
 

Newsticker

AK: Korb mit Drogeriewaren in Wien 39 Prozent teurer als in München

Aachen (APA/dpa) - Der deutsche Schmerzmittel-Hersteller Grünenthal hat auf seiner milliardenschweren Einkaufstour den US-Markt ins Visier genommen. Die Firma teilte am Mittwoch in Aachen die Übernahme des US-Vertriebsspezialisten Averitas Pharma mit. Das Unternehmen soll den Verkauf von Schmerzpflastern übernehmen, die etwa bei Gürtelrose genutzt werden.
 

Newsticker

Pharmafirma Grünenthal übernimmt US-Vertriebsspezialisten

Kopenhagen (APA/Reuters) - Die weltgrößte Container-Reederei A.P. Moeller-Maersk rechnet wegen des Handelsstreits zwischen den USA und China mit schwierigeren Geschäften und schränkt ihre Prognose ein. Nach einem Gewinnsprung im dritten Quartal rechnet der dänische Konzern nun für das Gesamtjahr mit einem Betriebsgewinn zwischen 3,6 und 4,0 Milliarden US-Dollar (3,2 bis 3,6 Mrd. Euro).
 

Newsticker

Reederei Maersk dampft wegen Handelsstreits Prognose ein