Südzucker verdiente mit Biosprit mehr als erwartet

Europas größter Zuckerproduzent Südzucker, Großaktionär der österreichischen Agrana, hat im 3. Quartal von höheren Preisen für Bioethanol profitiert und deshalb operativ mehr verdient als von Analysten erwartet. Von September bis November des laufenden Geschäftsjahres erzielte Südzucker einen operativen Gewinn von 64 Mio. Euro, nach 27 Mio. Euro im Vorjahr, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte.

Die Schätzungen des Analysten lagen zwischen 30 und 60 Mio. Euro. Die Biosprit-Tochter Cropenergies konnte die Schwäche des Hauptgeschäfts Zucker ausgleichen, wo rückläufige Preise und Absatzmengen zu einem Verlust von 39 Mio. Euro führten.

Südzucker bekräftigte die erst im November angehobene Prognose für das Gesamtjahr 2015/16. Der Umsatz soll mit 6,3 bis 6,5 Mrd. Euro unter dem Vorjahreswert von 6,8 Mrd. Euro liegen. Der operative Gewinn soll hingegen auf 200 bis 240 Mio. Euro steigen, nach 181 Mio. Euro im Vorjahr. Cropenergies hatte jedoch bereits gewarnt, dass sich der Preistrend für Biokraftstoff aus Rüben und Getreide umkehren wird und einen niedrigeren Gewinn für das Geschäftsjahr 2016/17 prognostiziert. Südzucker-Aktien fielen am Vormittag im MDax um drei Prozent.

Memphis (Tennessee) (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat nach der Kritik an dem von ihm benannten Führungspersonal der Notenbank Widerspruch aus den Reihen der Währungshüter geerntet. Trump hatte die Zentralbank Fed für verrückt erklärt und die von ihm getroffene Personalauswahl als "nicht so glücklich" bezeichnet.
 

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Trumps scharfe Kritik an Währungshütern löst Widerspruch bei Fed aus

Stuttgart (APA/dpa) - Der deutsche Autobauer Porsche braucht mehr Personal für den Bau seiner Elektroautos. Für die Serienfertigung des Mission E Cross Turismo will der Sportwagenhersteller noch einmal 300 Stellen am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen schaffen, wie Porsche-Chef Oliver Blume am Donnerstag in Nürtingen beim Branchengipfel der Hochschule für Automobilwirtschaft ankündigte.
 

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Porsche stellt noch mehr Mitarbeiter für E-Auto-Produktion ein

Riad (APA/dpa) - Zu seiner großen Investmentkonferenz in Riad wollte Saudi-Arabien kommende Woche die Größen der Finanzwelt und Eliten der internationalen Wirtschaft in die Ölmonarchie locken. Doch das Verschwinden und die mutmaßliche Tötung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat einen dunklen Schatten auf die aufwendig inszenierte Veranstaltung geworfen.
 

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"Future Investment Initiative" - Riads Plattform für Geldgeber