Südkoreas Zollbehörde ermittelt gegen Korean-Air-Familie

Seoul (APA/dpa) - Die Familie des Vorsitzenden der Fluglinie Korean Air kommt nicht aus den Negativschlagzeilen. Eine Firmensprecherin bestätigte am Dienstag Berichte südkoreanischer Medien, wonach Ermittler der Zollbehörde in den vergangenen Tagen die Zentrale und weitere Büros des Unternehmens durchsucht hätten.

Die Familie von Korean-Air-Chef Cho Yang Ho stehe im Verdacht, Luxuswaren ins Land geschmuggelt zu haben. Korean Air kooperiere mit den Behörden. "Wir werden nach den Untersuchungen unsere Position öffentlich machen", sagte die Sprecherin.

Am Sonntag hatte sich Cho für das Verhalten seiner jüngsten Tochter Cho Hyun Min entschuldigt, weil sie während eines Geschäftstreffens dem Manager einer Werbefirma Wasser ins Gesicht geschüttet haben soll. Cho kündigte an, sowohl Hyun Min als auch ihre ältere Schwester Cho Hyun Ah würden von ihren Managerposten zurücktreten.

Die ältere Schwester hatte vor etwa drei Jahren mit einem Wutanfall in einem Flugzeug der Linie für einen Skandal gesorgt. Nach längerer Abwesenheit wegen der sogenannten Nussaffäre war sie in eine leitende Position beim Hanjin-Konzern zurückgekehrt, zu dem auch Korean Air gehört.

Cho Hyun Ah war im Dezember 2014 in einer Passagiermaschine in Rage geraten, als ihr eine Flugbegleiterin Nüsse in einem Sackerl und nicht in einer Schale reichte. Als Folge eines Streits wurde das Flugzeug von der Startbahn auf einem Flughafen in New York wieder zum Gate gezogen. Cho wurde im Februar 2015 wegen Gefährdung der Luftfahrtsicherheit zu einer Haftstrafe von einem Jahr verurteilt. In einem Berufungsprozess erhielt sie später eine Bewährungsstrafe.

Ense (APA/dpa) - Neue Hoffnung für den von der Schließung bedrohten Kettcar-Hersteller Kettler: In letzter Minute ist es dem Unternehmen am Freitag gelungen, eine Zwischenfinanzierung von der Heinz-Kettler-Stiftung zu erhalten. Damit kann das Unternehmen die Suche nach potenziellen Investoren fortsetzen.
 

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Neue Hoffnung für Kettcar-Hersteller Kettler

Wien (APA) - Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat in mehreren Zeitungsinterviews am Wochenende Kritik an der Regierung geübt. Beim 12-Stunden-Tag bemängelte er die überhastete Umsetzung ohne Einbindung relevanter Gesprächspartner. Unzufrieden ist er auch mit der Behördenpraxis bei der Abschiebung von gut integrierten Menschen und Familien aus Österreich.
 

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Van der Bellen kritisiert überhastete Umsetzung des 12-Stunden-Tags

New York (APA/dpa) - Das traditionsreiche US-Wirtschaftsblatt "Fortune" wechselt zum zweiten Mal in diesem Jahr den Besitzer. Man habe sich mit dem thailändischen Geschäftsmann Chatchaval Jiaravanon auf einen Kaufpreis in Höhe von 150 Millionen Dollar (123 Mio Euro) in bar geeinigt, teilte die Eigentümergesellschaft Meredith Corporation am Freitag mit. Der Verkauf solle bis Ende 2018 abgeschlossen werden.
 

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Thailändischer Geschäftsmann kauft US-Magazin "Fortune"