Südkorea zieht sich aus Industriepark Kaesong in Nordkorea zurück

Südkorea zieht sich nach dem nordkoreanischen Raketenstart aus dem von beiden Staaten betriebenen Industriepark Kaesong zurück. Damit solle der Norden von einer wichtigen Geldquelle für seine Raketen- und Atomwaffenprogramme abgeschnitten werden, sagte der für die Wiedervereinigung zuständige Minister Hong Yong Pyo am Mittwoch. Die Regierung in Pjöngjang sei bereits über das Vorhaben informiert.

Der Industriepark liegt in Nordkorea an der Grenze zum Süden und ist eines der wenigen Projekte, in dem die beiden verfeindeten koreanischen Staaten zusammenarbeiten. 124 südkoreanische Firmen beschäftigen in dem Park fast 55.000 Nordkoreaner. Für das verarmte Nordkorea ist Kaesong eine wichtige Einnahmequelle, allein im vergangenen Jahr flossen nach Angaben des Ministers fast 100 Millionen Euro an Gehältern und Gebühren.

Nordkorea hatte am Sonntag die internationale Gemeinschaft mit dem Start einer Langstreckenrakete alarmiert. Das wird in Verbindung mit den Atomtests als weiterer Versuch Nordkoreas bewertet, atomar bestückbare Langstreckenraketen zu entwickeln, mit denen neben den Staaten der Region selbst Teile der USA bedroht werden können.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte