Südkorea und China liberalisieren Handel

Seoul - Südkorea hat mit seinem größten Handelspartner China ein Freihandelsabkommen unterzeichnet. Mit dem Abkommen sollen in den nächsten 20 Jahren die Einfuhrzölle für mehr als 90 Prozent der Waren wegfallen, wie Südkoreas Handelsministerium am Montag mitteilte.

Der Pakt, der in Seoul von den Handelsministern beider Länder unterzeichnet wurde, soll noch in diesem Jahr ratifiziert werden. Die Verhandlungen hatten vor drei Jahren begonnen.

Das Abkommen (FHA) werde nicht nur helfen, den bilateralen Handel und die Investitionen zu erhöhen, hieß es. Es soll auch eine Plattform für die Regierungen und Unternehmen beider Länder sein, gemeinsam neue Wachstumsmotoren zu finden. Das Abkommen deckt 22 Bereiche einschließlich Finanzen und Internethandel ab. Ausnahmen bilden unter anderem Reis und Autos.

Seoul erwartet durch die Liberalisierung des beiderseitigen Handels einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um fast einen Prozentpunkt in den ersten zehn Jahren nach dem Inkrafttreten des Pakts. Das Handelsvolumen zwischen beiden Nachbarländern erreichte 2014 nach Angaben der südkoreanischen Zollbehörde etwa 235 Mrd. Dollar (214 Mrd. Euro), im Jahr davor 229,7 Mrd. Dollar.

Südkorea hat in den vergangenen Jahren bei Freihandelsabkommen aufs Tempo gedrückt. Nach einem Abkommen mit der EU war 2012 auch ein Handelspakt mit den USA wirksam geworden.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen