Stühlerücken im Santander-Management nach Tod von Firmenpatriarch

Madrid - Die spanische Großbank Santander tauscht gut zwei Monate nach dem Tod des Firmenpatriarchen Emilio Botin das Spitzenmanagement aus. Neuer Chef des größten Geldhauses in der Eurozone wird nach Angaben vom Dienstag der bisherige Finanzchef Jose Antonio Alvarez. Er folgt auf Javier Marin, der das Amt knapp zwei Jahre bekleidete.

Mit dem Stühlerücken in der Führungsetage macht die neue Verwaltungsratschefin Ana Botin, die ihren Vater auf dem Posten beerbte, einen mit Spannung erwarteten ersten Schritt, um der Bank ein jüngeres und internationaleres Profil zu verpassen.

Neuer Finanzchef wird Jose Garcia Cantera. Zwei langjährige unabhängige Mitglieder des Verwaltungsrats werden die Bank ebenfalls verlassen. Zudem schuf Botin das neue Amt des führenden unabhängigen Direktors für Bruce Carnegie-Brown, der für das Institut in Großbritannien tätig war. An der Börse kamen die Wechsel gut an: Santander-Aktien zogen in Madrid rund 1,5 Prozent an. "Dies ist ein Zeichen dafür, dass Ana Botin dem Geschäft ihren Stempel aufdrückt und zeigt, was sie vorhat", erklärte ein Analyst in Madrid.

Emilio Botin war im September im Alter von 79 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben. Mit Ana Botin wird die Bank bereits in der vierten Generation von der Familie Botin geführt. Santander profitiert derzeit von der wirtschaftlichen Erholung in der spanischen Heimat. Für faule Kredite musste das Institut zuletzt deutlich weniger Geld zurücklegen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte