Studie: Weltweiter Warenhandel verdreifacht sich bis 2030

Berlin, 16. Sep (Reuters) - Gute Nachricht für die Exportnation Deutschland: Der weltweite Warenhandel wird sich einer Studie der Großbank HSBC zufolge bis 2030 mehr als verdreifachen. "Der Trend zur wirtschaftlichen Globalisierung wird auch in den kommenden Jahren nahezu ungebremst anhalten - trotz der aktuellen politischen Unsicherheiten und kurzfristig schwankender Wachstumsraten", sagte Martin Vetter-Diez von HSBC in Deutschland. Treiber bleibt demnach Asien: Neben China lockten vor allem Vietnam, Indien, Malaysia und Indonesien mit einem durchschnittlichen Wachstum von acht bis elf Prozent jährlich.

"Die deutsche Exportwirtschaft mit ihrem starken Fokus auf Werkzeug- und Maschinenbau und den engen Handelsverbindungen mit Asien wird von den positiven Tendenzen in der Weltwirtschaft profitieren", erklärte HSBC. "Exporte werden also weiterhin ein wichtiger Treiber für das deutsche Wachstum bleiben." In 15 Jahre werde sich China zum wichsten deutschen Exportmarkt aufschwingen. Derzeit ist das noch Frankreich.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte