Studie: 2015 nur noch leichtes Wachstum bei Tablet-Verkäufen

Die weltweiten Verkaufszahlen für Tablets werden in diesem Jahr einer Studie zufolge nur noch leicht ansteigen. Die Marktforschungsfirma IDC teilte am Donnerstag mit, sie erwarte ein Absatzplus von 2,1 Prozent - nach 4,4 Prozent im vergangenen Jahr und mehr als 50 Prozent im Jahr 2013.

Diese Entwicklung spiegle den Erfolg der sogenannten Phablets wider, die mit ihrem großen Display eine Mischung aus Smartphone und Tablet sind. Zudem sei der Tablet-Markt in den Industrieländern gesättigt und die Verbraucher schafften sich seltener neue Tablets an als erhofft.

"Trotz der zunehmenden Beliebtheit von Phablets gibt es weiterhin Menschen, die ein Gerät mit einem etwas größeren Bildschirm brauchen", erklärte Jitesh Ubrani von IDC. Mit Preissenkungen oder neuen Funktionen wie Telefonanrufen vom Tablet könnten die Hersteller jedoch neue Kunden locken.

Bei den Betriebssystemen wird Android von Google laut IDC mit 67 Prozent den größten Marktanteil halten. Bis zum Jahr 2019 werde dieser aber auf 62,9 Prozent schrumpfen. Das Apple-Betriebssystem iOS, das auch im iPad steckt, werde Marktanteile verlieren, 2019 aber immer noch in jedem vierten Tablet stecken.

Das Windows-Betriebssystem von Microsoft hingegen habe Rückenwind, erklärten die Marktforscher. Der Marktanteil, der 2014 bei 5,1 Prozent gelegen sei, werde bis 2019 auf 14,1 Prozent steigen. "Microsoft macht derzeit gute Sachen, und wir sind überzeugt, dass der Start von Windows 10 zum Jahresende nicht nur gute Auswirkungen auf den Marktanteil von Microsoft haben wird, sondern auch auf die ganze Industrie, erklärte Jean-Philippe Bouchard von IDC.

Mit Windows 10 will Microsoft ein Betriebssystem schaffen, das sowohl auf klassischen PCs und Laptops als auch auf Smartphones, Tablet-Computern und der Spielekonsole Xbox läuft.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte