Studie: Ultrareiche der Welt werden noch reicher

Die reichsten Menschen der Welt werden laut einer neuen Studie noch reicher. Lediglich 0,004 Prozent der Erwachsenen der Welt besitzen inzwischen fast 30 Billionen Dollar (24 Billionen Euro) und kontrollieren damit 13 Prozent des gesamten Vermögens der Welt, hieß es in der am Donnerstag veröffentlichten Studie der Schweizer Bank UBS und der Beratungsfirma Wealth-X.

Demnach gelten weltweit 211.275 Menschen als ultrareich, das heißt mit einem Vermögen über 30 Mio. Dollar. Davon haben 2.325 Menschen mehr als eine Milliarde Dollar.

Ihre Zahl stieg im vergangenen Jahr laut der Studie um sechs Prozent, zugleich erhöhte sich ihr Vermögen um sieben Prozent. Darin spiegelt sich der Anstieg von Aktien und Vermögenswerten wider. Den schnellsten Anstieg habe es in der Gruppe der "Halb-Milliardäre" gegeben, die zwischen einer halben und einer ganzen Milliarde Dollar besitzen. Die hohe Konzentration des Wohlstands gebe den Reichen großen Einfluss in der Industrie sowie in der Finanzwirtschaft, hieß es in der Studie.

Rund ein Drittel der insgesamt fast 30 Billionen Dollar entfiel auf die Superreichen in den USA, mehr als ein Viertel auf Europa und 23 Prozent auf Asien. 87 Prozent der Ultrareichen waren Männer mit einem Durchschnittsalter von 59 Jahren, wobei rund ein Viertel im Bankensektor aktiv war. 68 Prozent der Ultrareichen sind demnach selbst zu ihrem Vermögen gelangt, 13 Prozent haben es geerbt und der Rest hat seinen Wohlstand sowohl geerbt als auch selbst erwirtschaftet.

Die reichsten Frauen waren im Schnitt 57 Jahre alt, und fast die Hälfte hatte ihr Vermögen geerbt. 19 Prozent von ihnen waren im Wohltätigkeitssektor aktiv. Laut der Studie gaben die Ultrareichen im Schnitt eine Million Dollar jährlich für Luxusgüter und -Dienstleistungen aus - allerdings empfänden sie diese nicht unbedingt als Luxus.

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

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Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

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Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

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Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht