Studie: Frauen haben trotz Quote immer noch wenig zu sagen

Die Frauenquote hat in Deutschland noch nicht zu einer stärkeren Beteiligung von Frauen an wichtigen Unternehmensentscheidungen geführt. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Vereins Frauen in die Aufsichtsräte (Fidar).

Danach ist der Frauenanteil in den Aufsichtsräten der 101 börsennotierten und voll mitbestimmungspflichtigen Unternehmen zwar seit Anfang 2014 gestiegen. Er liegt aktuell bei 22,1 Prozent. In den wichtigen Ausschüssen der Aufsichtsräte und in den Vorständen seien Frauen aber nach wie vor kaum präsent, heißt es in der Studie, die am Dienstag in Berlin veröffentlicht wurde.

Laut Fidar bilden Fresenius und Porsche in Sachen Frauenbeteiligung das Schlusslicht: Beide Unternehmen hatten bis Ende April weder im Aufsichtsrat noch im Vorstand eine Frau. An der Spitze liegt die Telefonica Deutschland Holding, gefolgt von der Lufthansa und der Münchener Rück. Den höchsten Frauenanteil im Vorstand konnte die Lufthansa vorweisen. Zwei ihrer fünf Vorstandsmitglieder sind weiblich.

Das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe in Führungspositionen war am 1. Mai in Kraft getreten. Es schreibt für die Aufsichtsräte der 101 Unternehmen eine Frauenquote von 30 Prozent ab 2016 vor. Gibt es nicht genügend Frauen, bleibt der zu besetzende Stuhl leer.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte