Studie - Europas Banken brauchen kräftige Kostensenkungen

Europas Banken dürften einer Studie zufolge auch 2015 bei der Ertragskraft weit hinter der US-Konkurrenz zurückbleiben. Die am Montag veröffentlichte Untersuchung der Beratungsfirma EY (früher Ernst & Young) ergab, dass die europäischen Institute in diesem Jahr ihre Kapitalrendite (RoE) im Schnitt um 1,6 Prozentpunkte auf 4,4 Prozent steigern.

Damit könnten sie allerdings ihre Kapitalkosten noch nicht einmal zur Hälfte verdienen. Zudem lägen sie damit deutlich unter der RoE (Return on Equity) der amerikanischen Geldhäuser von 12,2 Prozent. Die britischen Banken kämen immerhin auf 9,5 Prozent und damit ihren besten Durchschnittswert seit 2007.

Den EY-Experten zufolge dürften die europäischen Institute um Stellenstreichungen und andere Einschnitte nicht herumkommen. Denn um ihre Kapitalkosten zu verdienen, müssten sie ihre Ausgaben um ein Fünftel senken und zugleich die Einnahmen um 15 Prozent steigern. EY befragte 226 hochrangige Banker aus elf verschiedenen Märkten.

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

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Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

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Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen