Studie - Digitalisierung in vielen Chefetagen noch kein Top-Thema

Die Digitalisierung der Wirtschaft ist einer Umfrage zufolge in vielen deutschen Unternehmen bisher kein vorherrschendes Thema. Nur die Hälfte der Führungskräfte geht davon aus, dass die Entwicklung der Informationstechnologie für ihre Firmen relevant ist, wie eine Reuters am Donnerstag vorliegende Studie der IT-Beratungsfirma Crisp Research ergab.

31 Prozent der befragten 503 Manager schätzen die Bedeutung des Themas als "schwach" ein. Fast jeder Fünfte gab an, sein Unternehmen sei von der digitalen Transformation gar nicht betroffen.

Die Digitalisierung umfasst unter anderem die Nutzung neuer Technologien zur Optimierung von Geschäftsprozessen und Kundenbeziehungen. Dazu gehören etwa Call-Center und das sogenannte Cloud-Geschäft, also die Auslagerung von Daten und Dienstleistungen ins Internet.

Die Untersuchung im Auftrag des IT-Dienstleisters Dimension Data zeigt ferner, dass die Führungskräfte in mehr als jedem fünften Unternehmen nicht an der Digitalisierungsstrategie mitarbeiten. Jeder zweite Manager ist der Auffassung, bisher zu wenig in die entsprechende Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter zu investieren. Insgesamt wird der Digitalisierung mit zunehmendem Alter weniger Gewicht gegeben.

Luxemburg (APA/AFP) - Unternehmen können sich nicht missbräuchlich auf bestehende Steuerregeln berufen. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg entschied am Mittwoch, dass "missbräuchliche Praktiken von Wirtschaftsteilnehmern" von der Anwendung des EU-Rechts nicht gedeckt sind. Konkret bestätigte der EuGH eine Mehrwertsteuerforderung der Steuerbehörden in Irland für den Verkauf von Immobilien. (Az: C-251/16)
 

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EuGH-Urteil: Legal aber missbräuchlich heißt illegal

Luxemburg (APA) - Die landwirtschaftliche Produktion in der EU ist 2016 im Vergleich zu 2015 um 2,8 Prozent zurückgegangen. Österreich verzeichnete dagegen einen Zuwachs von 0,5 Prozent. Wie das EU-Statistikamt Eurostat am Mittwoch mitteilte, nahm sowohl die tierische (minus 3,3 Prozent) als auch die pflanzliche (minus 2,5 Prozent) Erzeugung in der EU ab.
 

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Agrarproduktion ging in EU um 2,8 Prozent zurück, Österreich mit Plus

Brüssel (APA) - Die EU-Kommission hat sich Mittwoch bei der Präsentation ihrer Empfehlungen zu den Budgetentwürfen der Staaten für 2018 im Rahmen des Europäischen Semesters positiv über die wirtschaftliche Entwicklung gezeigt. EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici jubelte über das beste Wirtschaftswachstum seit zehn Jahren. Das durchschnittliche Defizit im Euroraum werde 2018 weniger als ein Prozent betragen.
 

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EU-Kommission erfreut über bestes Wirtschaftswachstum seit 10 Jahren