Studie - Digitalisierung in vielen Chefetagen noch kein Top-Thema

Die Digitalisierung der Wirtschaft ist einer Umfrage zufolge in vielen deutschen Unternehmen bisher kein vorherrschendes Thema. Nur die Hälfte der Führungskräfte geht davon aus, dass die Entwicklung der Informationstechnologie für ihre Firmen relevant ist, wie eine Reuters am Donnerstag vorliegende Studie der IT-Beratungsfirma Crisp Research ergab.

31 Prozent der befragten 503 Manager schätzen die Bedeutung des Themas als "schwach" ein. Fast jeder Fünfte gab an, sein Unternehmen sei von der digitalen Transformation gar nicht betroffen.

Die Digitalisierung umfasst unter anderem die Nutzung neuer Technologien zur Optimierung von Geschäftsprozessen und Kundenbeziehungen. Dazu gehören etwa Call-Center und das sogenannte Cloud-Geschäft, also die Auslagerung von Daten und Dienstleistungen ins Internet.

Die Untersuchung im Auftrag des IT-Dienstleisters Dimension Data zeigt ferner, dass die Führungskräfte in mehr als jedem fünften Unternehmen nicht an der Digitalisierungsstrategie mitarbeiten. Jeder zweite Manager ist der Auffassung, bisher zu wenig in die entsprechende Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter zu investieren. Insgesamt wird der Digitalisierung mit zunehmendem Alter weniger Gewicht gegeben.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker