Studie - Dax-Konzerne erzielen 2014 Umsatz- und Gewinnrekorde

Die Dax -Konzerne haben im vergangenen Jahr so viel verdient und umgesetzt wie nie zuvor. Die Gesamterlöse wuchsen um 2,2 Prozent auf einen Rekordwert von 1,25 Billionen Euro, wie eine am Donnerstag veröffentlichte Analyse der Wirtschaftsprüfer Ernst & Young (EY) ergab.

Der Gewinn stieg um 6,3 Prozent auf knapp 109 Milliarden Euro. "Die Finanzbranche legte mit fast elf Prozent überproportional stark zu, während die Industrieunternehmen ihr operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um gut fünf Prozent steigern konnten", schrieben die Experten.

Dabei gebe es in den verschiedenen Regionen der Welt deutliche Unterschiede bei der Umsatzentwicklung. "Nach wie vor ist auf dem europäischen Markt aus Sicht der Dax-Unternehmen kaum eine Erholung spürbar: Der Umsatz in den europäischen Ländern legt nur geringfügig um knapp ein Prozent zu." Dynamisch zeigten sich hingegen Nordamerika und der Raum Asien-Pazifik: In beiden Regionen erwirtschaften die Dax-Unternehmen jeweils gut sieben Prozent mehr.

Die 30 größten deutschen börsennotierten Unternehmen beschäftigten 3,8 Millionen Menschen, trotz des Stellenabbaus bei den Energieversorgern ein Plus von gut zwei Prozent. Spitzenreiter war VW mit fast 600.000 Angestellten. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen um acht Prozent auf 36,4 Milliarden Euro.

Brüssel (APA) - Die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler, (ÖVP) hat am Montag bei einer von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Brüssel veranstalteten Konferenz zu Cybersecurity, betont, es sei eine Pflicht, das entsprechende EU-Gesetzespaket bis Jahresende abzuschließen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erklärte, dass es wöchentlich Cyberattacken auf österreichische Banken gebe.
 

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Edtstadler will EU-Cybersecurity-Paket heuer abschließen

Washington (APA/dpa) - Im eskalierenden Handelsstreit der USA mit vielen Ländern der Welt haben die Vereinigten Staaten nun ihrerseits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingelegt. Diese richte sich gegen die Vergeltungszölle, die China, die Europäische Union, Kanada, Mexiko und die Türkei als Reaktion auf US-Sonderzölle auf Aluminium und Stahlimporte einführten.
 

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USA legen Beschwerde bei WTO gegen Strafzölle ein

Moskau/Kiew (APA) - Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die EU aufgerufen, den Sanktionen gegen Russland ein Ende zu setzen. Es sei nicht auszuschließen, dass Italien die zum Jahresende anstehende Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch sein Veto stoppen werde, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Besuchs in Moskau am Montag.
 

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Salvini droht mit Veto gegen Verlängerung der Russland-Sanktionen