Studie: Commerzbank muss bei EZB-Stresstest zittern

(Reuters) Die Commerzbank wird ihren Ruf als Wackelkandidatin im Stresstest der Europäischen Zentralbank (EZB) nicht los. In einer Studie der Analysten des italienischen Instituts Mediobanca hieß es, Deutschlands zweitgrößtes Geldhaus dürfte die Prüfung nicht bestehen. Wegen der anhaltenden Ertragsschwäche liege die harte Kernkapitalquote im härtesten Stressszenario wohl nur bei 5,1 Prozent und damit 40 Basispunkte unter dem nötigen Mindestwert, rechneten die Experten vor. Die Commerzbank müsse weiter Risikopositionen abbauen. Dazu zählen etwa große Immobilien- und Schiffskredite, die in der internen "Bad Bank" lagern.

Die Commerzbank wollte sich zu der Studie am Dienstag nicht äußern. Anleger reagierten gelassen. Die Aktie notierte in einem schwächeren Gesamtmarkt nahezu unverändert bei 12,80 Euro. Erst in der vergangenen Woche hatte Goldman Sachs eine Umfrage unter institutionellen Investoren veröffentlicht: Diese gehen davon aus, dass im Zuge des Stresstests unter anderem bei der Commerzbank ein Kapitalloch zutage treten werde. Darauf angesprochen, gab sich Commerzbank-Chef Martin Blessing am Rande einer Bankenkonferenz in Frankfurt gelassen: An seiner Meinung habe sich nichts geändert. Anfang Juni hatte er in einem Interview gesagt, er habe keine Anzeichen dafür, dass es irgendwo Probleme gebe.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

Newsticker

Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

Newsticker

Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

Newsticker

Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert