Studie: Huawei verkauft erstmals mehr Smartphones als Apple

Berlin (APA/Reuters) - Der chinesische Smartphone-Hersteller Huawei hat Marktdaten zufolge im zweiten Quartal erstmals Apple vom 2. Platz in der Branche verdrängt. Huawei hat seinen Marktanteil mit fast 50 Millionen verkauften Geräten deutlich auf 13,3 Prozent ausgebaut, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Marktforschungsinstituts Gartner hervorgeht.

Apple kam demnach auf 11,9 Prozent nach 12,1 Prozent im Vorjahreszeitraum. Die Nachfrage nach dem Luxus-iPhone X sei eher abgeflacht als bei Vorgängermodellen, sagte Gartner-Experte Anshul Gupta.

Samsung steht weiterhin an der Spitze des Marktes, verlor von April bis Juni mit 72,3 Millionen veräußerten Smartphones allerdings deutlich. Den Südkoreanern mache die zunehmende Sättigung des Smartphone-Markts sowie die wachsende Konkurrenz aus China zu schaffen, sagte Gupta. Zuletzt gewannen neben Huawei auch Xiaomi und Oppo neue Kunden.

Laut Gupta profitiert Huawei vor allem von seiner breiten Aufstellung. Während sich Apple auf den Premiummarkt konzentriere, sprächen die Chinesen mit ihrem umfangreichen Portfolio breitere Kundengruppen an. Huawei verschiffe seine Honor-Smartphones inzwischen in 70 Märkte.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte