Studie: Britische Banken zahlen soviel Steuern wie noch nie

London (APA/Reuters) - Die britische Finanzbranche hat im vergangenen Budgetjahr Steuern in Rekordhöhe gezahlt. In den zwölf Monaten bis März 2017 waren es insgesamt 72,1 Milliarden Pfund (80,90 Mrd. Euro), wie aus einer am Montag veröffentlichten Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC hervorgeht. Das entspricht einem Plus von einem Prozent.

Die Zahlen unterstreichen die große Bedeutung der Finanzbranche für den britischen Staat. Die Regierung in London steht deswegen unter Druck, für die Banken vorteilhafte Bedingungen auch nach dem für März 2019 geplanten EU-Austritt des Landes zu sichern.

Die britische Notenbank rechnet wegen des Brexit mit einem deutlichen Aderlass in der Finanzbranche. Zentralbank-Vize Sam Woods nannte zuletzt einen Verlust von bis zu 75.000 Arbeitsplätzen bei Banken und Versicherern "plausibel". Dadurch dürften auch die Steuerzahlungen der Branche geringer ausfallen.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne