Studie: Berufstätige sehen sich für digitale Arbeit schlecht gerüstet

Berlin (APA/dpa) - Mit der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt ist auch lebenslanges Lernen gefordert. Doch die meisten Berufstätigen in Deutschland sehen sich laut einer Studie des Digitalverbands Bitkom nicht optimal für die Herausforderungen gewappnet. Demnach beklagen 72 Prozent der Beschäftigten, während der Arbeit keine Zeit für eine Weiterbildung zum Umgang mit neuen Technologien zu haben.

Dabei sehen 92 Prozent der Befragten lebenslanges Lernen heute als immer wichtiger an. Und 88 Prozent schätzen Kenntnisse in digitalen Technologien als Voraussetzung ein, um beruflich erfolgreich zu sein.

Kein Beruf sei heute nicht von der Digitalisierung betroffen, sagte Achim Berg, Präsident des Bitkom, am Freitag bei der Vorstellung der Studienergebnisse. Traditionelle Berufe würden sich verändern oder sogar verschwinden. So ist etwa auch der stationäre Autohandel von einem radikalen Wandel erfasst. Kunden würden sich heute online informieren und Autohäuser gerade noch einmal zur Probefahrt und der Bestellung aufsuchen. Auch der Beruf des Zahntechnikers werde zunehmend verdrängt, da die Produktion von Zahnersatz heute mit einem 3D-Drucker schneller und kostengünstiger erledigt werde.

"Wichtig ist, sich auf die Veränderungen im Berufsleben richtig einzustellen", sagte Berg. "Und Weiterbildung ist dafür der Schlüssel." Drei von vier Bundesbürgern hätten sich bereits privat weitergebildet - vom Kochkurs über die Nutzung von Programmen wie Office oder Photoshop, Fremdsprachen oder der Nutzung des Internets bis hin zum Programmieren. Mit 4 Prozent sei das Erlernen einer Programmiersprache jedoch ein Nischenthema, sagte Berg.

Die Studie zeige, dass bei den Arbeitnehmern großes Interesse und Bereitschaft für Weiterbildung vorhanden sei. Für ein erfolgreiches Lernen müssten die Angebote aber weiter verbessert werden. So könnten digitale Lernformate wie Online-Tutorials oder Lern-Apps leicht zugängliche und individualisierbare Lerninhalte bieten. "Politik und Wirtschaft müssen die Angebote aktiv gestalten." Dabei seien auch die Unternehmen gefordert. "Bei der derzeit allgemein guten Auftragslage versäumen es viele Unternehmen, in das Geschäft und die Mitarbeiter von morgen zu investieren." Für die benötigten qualifizierten Fachkräfte müssten aber auch die Unternehmen selbst sorgen.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert