Studie - Jedes zweite Unternehmen plant Robotereinsatz

Wien (APA) - Jedes zweite Unternehmen plant laut einer Studie des Beratungsunternehmens Deloitte eine verstärkte Automatisierung durch Roboter. Bis 2020 werden 72 Prozent auf Robotik setzen. In Roboter investiert haben die befragten Unternehmen bereits durchschnittlich 3,5 Mio. Dollar (2,82 Mio. Euro). 78 Prozent planen in den kommenden drei Jahren eine Steigerung der Ausgaben in diesem Bereich.

"Die Investition in robotergesteuerte Prozesse rentiert sich schnell. Eine Amortisation ist oft bereits in weniger als einem Jahr möglich", so Werner Kolarik, Partner bei Deloitte in Österreich, am Mittwoch laut Pressemitteilung. Befragt wurden weltweit 400 Unternehmen, davon rund 40 in Österreich.

Aktuell setzen sich der Umfrage zufolge 53 Prozent der Befragten mit der Optimierung durch automatisierte Arbeitsprozesse auseinander. Die Berater sehen deutliche Zuwächse in den kommenden Jahren: "Wir rechnen damit, das sich 2020 weltweit schon 72 Prozent der Unternehmen auf robotergesteuerte Prozesse fokussieren werden", so Kolarik.

Auch in Österreich nehme man ein steigendes Bewusstsein wahr: "Heimische Unternehmen setzen immer mehr auf diese Technologie, gerade in Bereichen wie dem Rechnungswesen."

Der Großteil jener Befragten, die bereits Roboter einsetzen, sieht laut Studie einen klaren Mehrwert. Neun von zehn nannten Qualitäts- und Produktivitätssteigerungen. Rund zwei Drittel konnten zudem ihre Kosten senken.

Als größte Herausforderungen bei der Implementierung von Robotern nannten die Befragten die Standardisierung von Prozessen und das "Change Management". "Da kommt auf die Unternehmen noch viel Arbeit zu, die sich schlussendlich aber bezahlt machen wird", erwartet Kolarik.

Brüssel (APA/dpa) - Der europäische Automarkt hat auch im Oktober einen Dämpfer bekommen - beim Volkswagen-Konzern ging der Absatz um mehr als ein Fünftel zurück. Insgesamt setzte sich der Negativtrend aus dem September fort, in dem bereits viele Hersteller Rückgänge wegen der Umstellung auf das neue Abgas-Prüfverfahren WLTP verzeichnen mussten.
 

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Einbruch auf Europas Automarkt hält an - VW über 20 Prozent im Minus

Wien (APA) - Der österreichische Airline-Caterer Do&Co hat im Halbjahr 2018/19 weniger Umsatz, aber deutlich mehr Nettogewinn gemacht. Der Gesamtumsatz ging um 3,7 Prozent auf 433,9 Mio. Euro zurück, was unter anderem auf einen Umsatzeinbruch um 28 Prozent im Bereich "Restaurants, Lounges & Hotel" zurückzuführen ist. Ende März endete die Zusammenarbeit mit den ÖBB im Zugcatering, was Umsätze wegbrechen ließ.
 

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Caterer Do&Co erzielte im Halbjahr weniger Umsatz, aber mehr Gewinn

London (APA/Reuters/dpa) - Der britische Brexit-Minister Dominic Raab ist zurückgetreten. Er könne die Vereinbarung zum Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU nicht mittragen, teilte er in einem Schreiben am Donnerstag mit.
 

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Brexit - Zuständiger britischer Minister Raab zurückgetreten