Stromriese RWE kündigt nächste Sparrunde in Verwaltung an

Essen - Der angeschlagene deutsche Energiekonzern RWE steht vor der nächsten Sparrunde. In einem internen Schreiben kündigte die Unternehmensleitung Ende vergangener Woche neue Einschnitte in der Verwaltung an, wie das "Handelsblatt" (Montag) berichtete. In Konzernkreisen sei die Rede davon, die Kosten um "bis zu 30 Prozent in einzelnen Bereichen" zu drücken. Eine Konzernsprecherin bestätigte den Bericht.

Die Maßnahmen seien Teil eines ganzen Pakets zur Steigerung der Effizienz. Wie viele Stellen von den neuen Kürzungen in der Verwaltung betroffen sind, wollte sie nicht sagen. RWE ist in Österreich maßgeblich an der Kärntner Kelag beteiligt, im Aufsichtsrat sitzt der frühere ÖVP-Bundeskanzler Wolfgang Schüssel.

Laut "Handelsblatt" startet das Programm Mitte April in den ersten Bereichen, Ende Juni sollten weitere folgen. RWE reagiert mit den Einsparungen auf die angesichts der Energiewende wegbrechenden Einnahmen im Stammgeschäft mit der Stromerzeugung aus Kohle und Gas. Vorstandschef Peter Terium hatte bereits bei der Bilanzvorlage im März neue Kostensenkungen angekündigt und die Vorgaben für Effizienzsteigerungen um 500 Mio. Euro auf 2 Mrd. Euro bis 2017 aufgestockt.

RWE hatte bereits in den vergangenen Jahren in der Verwaltung gespart. Auch die Kraftwerkssparte musste erheblich Federn lassen. Ende 2014 hatte RWE noch knapp 60.000 Beschäftigte, gut 5.000 weniger als ein Jahr zuvor.

Wien (APA) - Maschinen können bald mehr als die Hälfte der Tätigkeiten übernehmen, die jetzt von Menschen ausgeübt werden. Dementsprechend ist mehr als die Hälfte der Jobs mittelfristig von Automatisierung oder "Robotern" bedroht. Ältere Menschen trifft das besonders hart, weil sie sich schwertun, eine neue Arbeit zu finden oder umzusatteln, zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Mercer-Studie.
 

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Roboter bedrohen vor allem Jobs unqualifizierter älterer Menschen

Wien (APA) - Singapur unterzeichnet am Freitag ein Freihandelsabkommen mit der EU, das aber für London bald nicht mehr gilt. Singapurs Ministerpräsident Lee Hsien Loong schließt nicht aus, dass die Briten bilateral zu einem besseren Deal mit seinem Land gelangen könnten. "Es ist immer leichter, ein Abkommen mit einem Land statt mit einer Organisation aus 28 Staaten zu machen", sagte er am Mittwoch in Wien.
 

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Brexit - Singapurs Premier: Mit einem Land macht man leichter Deals

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