Strompreis an Leipziger Börse kletterte auf Rekordhoch

Frankfurt (APA/Reuters) - Spekulationen auf Angebotsengpässe und steigende Kosten für Verschmutzungszertifikate treiben die Strompreise. An der Leipziger Börse EEX kostete eine Megawattstunde zur Lieferung in einem Jahr bis zu 50,45 Euro - so viel wie noch nie. Nervös waren Anleger nach Aussagen von Börsianern über Verzögerungen bei der Wartung einiger französischer Atomreaktoren. Dies könnte europaweit Probleme bringen.

CO2-Zertifikate waren mit 21,79 Euro je Tonne ausgestoßenes CO2 so teuer wie zuletzt vor etwa zehn Jahren. Hier warf die geplante Verknappung der von der EU ausgegebenen Verschmutzungsrechte ab Anfang 2019 ihre Schatten voraus. Damit soll das aktuelle Überangebot an diesen Papieren, mit denen die Unternehmen das Recht erwerben, Treibhausgase auszustoßen, reduziert werden.

Wegen der sinkenden europäischen Industrieproduktion als Folge der Schuldenkrise waren die CO2-Emissionen und damit auch die Preise der Verschmutzungszertifikate in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Dadurch gibt es für die Firmen weniger Anreize, in umweltfreundliche Technologien zu investieren.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro