Strompreis an Leipziger Börse kletterte auf Rekordhoch

Frankfurt (APA/Reuters) - Spekulationen auf Angebotsengpässe und steigende Kosten für Verschmutzungszertifikate treiben die Strompreise. An der Leipziger Börse EEX kostete eine Megawattstunde zur Lieferung in einem Jahr bis zu 50,45 Euro - so viel wie noch nie. Nervös waren Anleger nach Aussagen von Börsianern über Verzögerungen bei der Wartung einiger französischer Atomreaktoren. Dies könnte europaweit Probleme bringen.

CO2-Zertifikate waren mit 21,79 Euro je Tonne ausgestoßenes CO2 so teuer wie zuletzt vor etwa zehn Jahren. Hier warf die geplante Verknappung der von der EU ausgegebenen Verschmutzungsrechte ab Anfang 2019 ihre Schatten voraus. Damit soll das aktuelle Überangebot an diesen Papieren, mit denen die Unternehmen das Recht erwerben, Treibhausgase auszustoßen, reduziert werden.

Wegen der sinkenden europäischen Industrieproduktion als Folge der Schuldenkrise waren die CO2-Emissionen und damit auch die Preise der Verschmutzungszertifikate in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Dadurch gibt es für die Firmen weniger Anreize, in umweltfreundliche Technologien zu investieren.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen