Streit zwischen China und Taiwan: 50.000 Passagiere ohne Flüge

Peking (APA/dpa) - Im Streit über die Kontrolle des Luftraumes zwischen China und Taiwan bleiben Zehntausende Fluggäste zum chinesischen Neujahrsfest auf der Strecke. 176 zusätzlich geplante Flüge wurden laut chinesischen Fluggesellschaften China Eastern und Xiamen Airlines gestrichen. Über 50.000 Taiwanesen und Chinesen wollten demnach die Verbindungen über die Feiertage Mitte Februar nutzen.

Der Streit war entflammt, als China einseitig neue Luftkorridore für kommerzielle Flüge über dem Seeweg der Taiwanstraße eingerichtet hatte. Die neuen Routen liegen näher als bisher an Taiwan und stellen aus taiwanesischer Sicht ein Sicherheitsrisiko für die Verteidigung der Insel dar. Drei neue Strecken überlappen sich zudem mit taiwanesischen Flugrouten zu den Inseln Matsu und Kinmen vor Chinas Küste, die von Taiwan kontrolliert werden.

Aus Protest hat Taipeh die zusätzlichen Flüge zum Neujahrsfest vorerst nicht genehmigt. Peking lehnt es wiederum ab, Verhandlungen über eine einvernehmliche Lösung für die neuen Flugrouten aufzunehmen. Das Verhältnis zwischen beiden Seiten ist seit dem Amtsantritt der neuen taiwanesischen Präsidentin Tsai Ing-wen vor zwei Jahren angespannt. Sie hatte die umstrittene Annäherungspolitik ihres Vorgängers beendet und geht auf Distanz zu Peking.

Die kommunistische Führung in Peking betrachtet die demokratische Inselrepublik nur als abtrünnige Provinz und droht mit einer gewaltsamen Rückeroberung. Erst seit 2008 gibt es regelmäßige Direktflüge zwischen beiden Seiten.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro