Streit um mehr Gage für AUA-Bordpersonal zu Ende - KV unterschrieben

Wien/Schwechat (APA) - Bei der österreichischen Lufthansa-Tochter AUA ist ein langer Streit um die Gehälter für die Flugbegleiter und Piloten beigelegt. Am Donnerstagnachmittag wurde von Arbeitgebern und Arbeitnehmern ein neuer Kollektivvertrag (KV) unterschrieben. Die Gehaltsverhandlungen waren monatelang von Protesten begleitet, bis man sich im Juli endlich auf einen gemeinsamen Kurs verständigen konnte.

Der Kollektivvertrag gilt für die Zeit von heuer - rückwirkend per Mai 2018 - bis Ende April 2022. Einer der Eckpunkte: Die Einstiegsgehälter für Flugbegleiterinnen werden deutlich angehoben, und zwar von monatlich 1.533 Euro um 10,7 Prozent auf 1.700 Euro brutto.

Zur Zeit hat die AUA (Austrian Airlines) rund 7.000 Mitarbeiter, darunter mehr als 1.200 Piloten und 2.400 Flugbegleiter. Für sie gilt der neue KV. Die Airline sucht zur Zeit noch weitere Leute für Cockpit und Kabine.

Wie in einem davor ausgehandelten Eckpunktepapier vorgesehen, steigen die Ist-Gehälter für Flugbegleiter und Piloten 2018 um 5,5 Prozent, im Jahr 2019 um 2,5 Prozent, 2020 um 1,83 Prozent und 2021 um mindestens 1,4 Prozent. Für die Zeit ab Mai 2022 braucht es wieder neue Verhandlungen.

Flexibler gehandhabt werden künftig die "Flugdienstregelungen", um saisonale Schwankungen bei der Passagiernachfrage besser ausgleichen zu können, wie AUA und Gewerkschaft mitteilten. Im Sommer etwa fliegt die AUA um mehr als ein Drittel mehr als im Winter. Nun können die Crews stärker im Sommer eingesetzt werden, hieß es erläuternd aus dem Unternehmen, sie erhalten dafür aber mehr freie Tage.

Nach den monatelangen Verhandlungen um die Gehaltserhöhungen sprachen AUA-Bordbetriebsratschef Rainer Stratberger und der vida-Gewerkschafts-Chefverhandler Johannes Schwarcz von einem "Meilenstein" für das Bordpersonal. Trotz einiger zwischenzeitlicher Irritierungen seien nun alle Verhandlungspunkte rechtskräftig, die Ergebnisse herzeigbar".

Zufrieden zeigte sich auch das Unternehmen selbst: "Wir haben erstmals einen für vier Jahre geltenden Kollektivvertrag abgeschlossen." Die langfristige Vereinbarung bringe Ruhe und Stabilität ins System, erklärte die AUA-Personalchefin Nathalie Rau namens der Arbeitgeberverhandler. Man habe sowohl die Gehälter für Jobeinsteiger auf ein gutes Niveau gehoben als auch für das etablierte Bordpersonal Perspektiven eröffnet.

Wien (APA) - Trotz guter Konjunktur erfreut sich das Sparbuch in Österreich weiterhin größter Beliebtheit. Als Sparform liegt es unangefochten mit einem Beliebtheitswert von 80 Prozent vor dem Bausparen mit 60 Prozent und der Lebensversicherung mit 44 Prozent. Der durchschnittliche monatliche Sparbetrag stieg gegenüber dem Vorjahr von 239 auf 245 Euro. Das geht aus der neuen Sparstudie der Erste Bank hervor.
 

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Erste Sparstudie: Sparbuch weiterhin beliebteste Sparform

Basel (APA/Reuters) - Neue Arzneien und eine anziehende Nachfrage in China kurbeln den Umsatz des Schweizer Roche-Konzerns an und machen so die Einbußen bei den wichtigen Krebsmitteln des Pharmariesen wett. "Ausgehend von den Ergebnissen der ersten neun Monate werden wir unsere Ziele für das Gesamtjahr erreichen", sagte Roche-Chef Severin Schwan am Mittwoch nach der Vorlage von Umsatzahlen.
 

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Neue Arzneien und China geben Pharmariese Roche Schub

Wien (APA) - Der Wiener Hausbetreuer Attensam steigerte im Geschäftsjahr 2017/18 den Umsatz um 8,7 Prozent auf einen Rekordwert von 66,9 Millionen Euro (Vorjahr 61,6 Millionen Euro). Probleme bereite dem familiengeführten Unternehmen allerdings der Personalmangel in Westösterreich, so Firmenchef Oliver Attensam am Mittwoch in einer Pressekonferenz.
 

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Attensam: Rekordumsatz trotz Personalmangel