Streit um die Strategie: Großaktionär fährt Anteile an Osram zurück

Im Streit um die strategische Ausrichtung des Lichtkonzerns Osram hat sich einer der größten Aktionäre weitgehend aus dem Unternehmen zurückgezogen. Die Fondsgesellschaft Union Investment reduzierte ihren Anteil an Osram von früher 2,5 Prozent auf einen geringen Restbestand.

"Wir haben unseren Anteil sehr deutlich zurückgefahren", sagte ein Sprecher von Union Investment am Donnerstag und bestätigte damit einen Bericht des "Handelsblatts" (Donnerstag.) Die neue Strategie des Unternehmens sei nicht im Sinne der Aktionäre. Ein Sprecher von Osram äußerte sich auf Anfrage nicht dazu.

Osram-Chef Olaf Berlien hatte im November angekündigt, in Malaysia für eine Milliarde Euro eine große LED-Chipfabrik zu errichten und das Geschäft bei der Allgemeinbeleuchtung kräftig auszubauen. Der Aktienkurs brach daraufhin um ein Drittel ein. Selbst der größte Aktionär Siemens äußerte öffentlich Kritik. Union Investment fordert, die teuren Baupläne bis zur Hauptversammlung Mitte Februar zu stoppen und will bei dem Aktionärstreffen nach aktuellem Stand gegen die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat stimmen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro