Streiks gegen neue Sparpläne in Griechenland

Staatsbedienstete und Fluglotsen in Griechenland haben massive Streiks angekündigt, um gegen geplante Pensionskürzungen und andere Einbußen zu protestieren. Der Luftraum soll für alle kommerziellen Flüge geschlossen werden, der Ausstand soll in der Nacht auf Donnerstag um Mitternacht Ortszeit (23.00 MESZ Mittwoch) beginnen und 24 Stunden dauern.

Die Fluglotsen streiken gegen die geplanten weiteren Kürzungen ihrer Pensionen und neue Sparmaßnahmen. Von dem Ausstand betroffen sind auch Flüge der Austrian Airlines am Donnerstag von Wien nach Athen und zurück (OS801 und OS802) sowie von Wien nach Thessaloniki und retour (OS809 und OS810). Betroffene Passagiere würden kontaktiert und auf einen anderen Tag umgebucht, sagte AUA-Sprecher Peter Thier auf APA-Anfrage. Die AUA sei informiert worden, dass alle griechischen Flughäfen von Mittwochabend, 21.00 Uhr, bis Donnerstagabend, 21.00 Uhr, geschlossen bleiben würden.
Auch die Staatsbediensteten wollten die Arbeit aus Protest gegen vorgesehene Pensionskürzungen niederlegen. Am Donnerstag sollen demnach die Ministerien, Steuerämter und andere Behörden bestreikt werden. Die Lehrer wollten die Arbeit ebenfalls niederlegen. Im Radio und Fernsehen werde es keine Nachrichten geben, teilte die Gewerkschaft der Journalisten mit.
Zurzeit verhandelt Athen mit seinen Gläubigern über weitere Sparmaßnahmen in Höhe von 5,4 Mrd. Euro. In wenigen Wochen müssen die Gespräche der Regierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras mit den internationalen Geldgebern abgeschlossen sein, damit neue Hilfsmilliarden nach Athen fließen können. Es geht um ein Programm in Höhe von bis zu 86 Mrd. Euro. Ohne Unterstützung droht dem Land erneut die Pleite.
An den aktuellen Verhandlungen nehmen auch Vertreter des Internationalen Währungsfonds (IWF) teil. Eigentlich hätte es schon im Herbst 2015 eine Einigung zwischen Athen und den Gläubigern über die nötigen neuen Sparmaßnahmen geben sollen. Das sieht das dritte Hilfspaket vor, das Tsipras im Sommer mit der EU, der Europäischen Zentralbank (EZB) und dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (EMS) unterzeichnete.

St. Gallen (APA/sda) - Die St. Galler Kantonalbank (SGKB) übernimmt das Privatbankengeschäft der M.M. Warburg Bank (Schweiz). Fünf Kundenberater wechseln zum SGKB-Standort Zürich. Die Warburg Bank zieht sich zurück aus dem Geschäft mit klassischen Privatkunden in der Schweiz.
 

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SGKB übernimmt Schweizer Privatbankengeschäft der Warburg Bank

Wien (APA) - Die Medien- und Werbebranche macht mobil gegen die Werbeabgabe. Man möchte die derzeit laufenden Koalitionsgespräche nutzen, eine Abschaffung der ungeliebten Steuer zu erwirken. Am Donnerstag rief man bei einer Pressekonferenz einen "nationalen Schulterschluss" von neun Branchenverbänden aus. "Wir sind eine Bewegung, nicht nur in der Politik gibt es das", so VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger.
 

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Werbeagabe - Kommunikationsbrache formiert sich für Abschaffung

Essen (APA/dpa) - Im dem seit Jahren dauernden Machtkampf bei Aldi Nord rückt die Stunde der Entscheidung näher. Das Schleswig-Holsteinische Oberverwaltungsgericht verhandelt heute, Donnerstag, darüber, wie viel Einfluss die Familie des verstorbenen Gründersohns Berthold Albrecht künftig noch bei dem Diskonter haben wird.
 

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Im Familienkrach bei Aldi Nord naht die Stunde der Wahrheit