Streiks reißen Air France-KLM tiefer in die roten Zahlen

Paris (APA/dpa) - Die anhaltenden Streiks von Piloten und anderen Mitarbeitern zehren bei der Fluggesellschaft Air France-KLM deutlich am Gewinn. Im ersten Quartal hätten die Ausstände bereits 75 Mio. Euro gekostet, teilte der französisch-niederländische Konzern am Freitag in Paris mit. Im Gesamtjahr dürften die Streiks den operativen Gewinn um mindestens 300 Mio. Euro drücken.

Im ersten Quartal verbuchte Air France-KLM einen operativen Verlust von 118 Mio. Euro nach einem Minus von 33 Mio. Euro ein Jahr zuvor.

Die Gewerkschaften fordern vom Management heuer eine Gehaltserhöhung um 5,1 Prozent, nachdem der Konzern seinen Gewinn 2017 kräftig gesteigert hatte. Vorstandschef Jean-Marc Janaillac bietet 7 Prozent gestreckt über vier Jahre an und hat bereits mit seinem Rücktritt gedroht, sollte er damit scheitern.

Finanzchef Frederic Gagey sprach am Freitag dennoch von einem wirtschaftlich guten Start ins Jahr. Es sei bedauerlich, dass Air France-KLM von der starken Nachfrage nach Flugtickets nicht profitiere. So haben die Durchschnittserlöse - ein Maß für die Ticketpreise - währungsbereinigt um 1,2 Prozent angezogen. Die Zahl der Fluggäste wuchs um 5,2 Prozent auf 22 Millionen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte