Streiks lassen Gewinn von Air France-KLM absacken

Paris (APA/dpa) - Streiks, Chefwechsel und teureres Kerosin: Die Turbulenzen bei der Fluggesellschaft Air France-KLM haben im zweiten Quartal ihre Spuren auch in der Bilanz hinterlassen. Unterm Strich verdiente das französisch-niederländische Unternehmen 109 Mio. Euro und damit 82 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie es am Mittwoch in Paris mitteilte.

Höhere Ticketpreise konnten die gestiegenen Kosten und die Verunsicherung von der von Streiks gebeutelten Kundschaft nicht ausgleichen. Der Umsatz blieb mit 6,6 Mrd. Euro stabil. Der operative Gewinn ging um 41 Prozent auf 345 Mio. Euro zurück, übertraf aber dennoch die Erwartungen von Analysten. Die Streiks bei der französischen Sparte Air France kosteten den Konzern im ersten Halbjahr 335 Mio. Euro, davon 260 Millionen im zweiten Quartal. Der Löwenanteil des operativen Quartalsgewinns stammte von der niederländischen Sparte KLM.

Im Streit zwischen Management und Gewerkschaften über die künftige Bezahlung hatten die Beschäftigten an zwölf Tagen die Arbeit niedergelegt. Nachdem die Mitarbeiter das Angebot der Konzernführung in einer Abstimmung abgelehnt hatten, trat der bisherige Konzernchef Jean-Marc Janaillac Mitte Mai zurück. Das Unternehmen wird derzeit von einem Übergangsteam geführt. Die Suche nach einem Nachfolger läuft.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018