Streikaufruf beim Versandriesen Amazon in Deutschland

Graben - Die deutsche Gewerkschaft Verdi hat Mitarbeiter des US-Onlinehändlers Amazon an dem deutschen Standort Graben bei Augsburg zum Streik aufgerufen. Im Kampf um Tarifverträge lege die Frühschicht die Arbeit heute, Dienstag, nieder, teilte ein Verdi-Sprecher mit. Er rechne mit einer regen Beteiligung der Mitarbeiter. Der Ausstand begann um 5.15 Uhr und sollte zunächst bis 14.30 Uhr dauern.

Verdi fordert von Amazon seit Jahren einen Kollektivvertrag für den Einzel- und Versandhandel. Die Gewerkschaft verlangt einen Tarifvertrag nach den Bedingungen des Einzel- und Versandhandels. Das würde für die Mitarbeiter mehr Sicherheit und höhere Löhne bedeuten.

Das Unternehmen sieht sich jedoch als Logistikkonzern und verweist auf eine Bezahlung am oberen Ende des in dieser Branche Üblichen.

Kurz vor Ostern legten bereits Beschäftigte in Versandzentren in Bad Hersfeld, Leipzig und Koblenz die Arbeit zeitweise nieder.

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

Newsticker

EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

Newsticker

Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

Newsticker

"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden