Streik um mehr Gehalt: Dienstag wieder Flugausfälle bei Air France

Paris (APA/dpa) - Im Streik um mehr Lohn bei der französischen Fluggesellschaft Air France fallen am Dienstag erneut zahlreiche Flüge aus. Betroffen ist knapp jede dritte Verbindung, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Besonders hart treffen die Ausstände Passagiere, die Langstreckenflüge gebucht hatten. 45 Prozent dieser Verbindungen fallen aus. Es ist der achte Streiktag bei Air France seit Ende Februar.

Die Gewerkschaften fordern für die Angestellten von Air France sechs Prozent mehr Gehalt. Zuletzt war etwas Bewegung in den Konflikt gekommen. Die Arbeitgeberseite änderte ihren Vorschlag von einem Prozent Lohnerhöhung auf zwei Prozent für 2018. Außerdem stellte sie weitere Anhebungen für die drei Jahre ab 2019 in Aussicht.

Die Gewerkschaften wollen Medienberichten zufolge allerdings nur für das Jahr 2018 verhandeln. Die Gespräche wurden demnach am Montag fortgesetzt. Weitere Streiks sind für Mittwoch sowie den 23. und 24. April angekündigt.

Wien (APA) - Eine aktuelle Umfrage sieht eine deutliche Mehrheit gegen den von der Regierung geplanten Zwölf-Stunden-Arbeitstag. Laut einer vom Meinungsforscher Peter Hajek für ATV durchgeführten Umfrage, sprechen sich 59 Prozent gegen die Regierungspläne aus. Auch ÖVP- und FPÖ-Wähler unterstützen die Pläne nur zu 50 bzw. 49 Prozent. 54 Prozent attestieren der Regierung Klientelpolitik für Unternehmer, Beamte und Bauern.
 

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Arbeitszeit: Umfrage sieht deutliche Mehrheit gegen Zwölf-Stunden-Tag

Tokio (APA/AFP) - Angesichts einer alternden Bevölkerung und zunehmenden Fachkräftemangels hat die japanische Regierung eine Lockerung der Einreisebestimmungen angekündigt. "Der Fachkräftemangel ist dringlicher geworden", sagte Kabinettssekretär Yoshihide Suga am Freitag vor Journalisten.
 

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Japan will Einreisebestimmungen lockern und mehr Fachkräfte holen

Moskau (APA/dpa) - Die Fußball-WM wird Russland nach Einschätzung seiner Nationalbank nur ein geringes Wirtschaftswachstum bringen. Aufs Jahr gerechnet sei ein Plus von 0,1 bis 0,2 Prozentpunkten zu erwarten, sagte Zentralbankchefin Elvira Nabiullina am Freitag in Moskau. "Dafür wird sich die Weltmeisterschaft positiv auf die Erwartung und Stimmung der Russen wie der Gäste auswirken", sagte sie laut Agentur Tass.
 

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Russische Nationalbank erwartet kaum Wirtschaftswachstum durch WM