Streik bei Ryanair - Laudamotion-Flüge fallen aus

Wien/Schwechat/Dublin - Der 24-stündige Streik beim irischen Billigflieger Ryanair in Deutschland trifft auch Passagiere von Laudamotion: Weil auch jene Ryanair-Maschinen am Boden bleiben, die für die Tochter Laudamotion ab Deutschland im Einsatz sind, "wird es heute zu Flugstreichungen kommen", teilte eine Sprecherin mit. Die Fluggäste seien per E-Mail informiert worden.

Insgesamt fallen bei Ryanair heute 150 von 400 geplanten Verbindungen von und nach Deutschland aus.

"Es sind alle zwölf deutschen Basen betroffen, besonders die großen in Frankfurt/Rhein-Main, Hahn und an den Berliner Flughäfen", sagte der Vizechef der Vereinigung Cockpit (VC), Markus Wahl. "Da kommt es verstärkt zu Ausfällen." Bei dem Arbeitskampf der deutschen Ryanair-Crews geht es um erstmalig abzuschließende Tarifverträge für höhere Gehälter und bessere Arbeitsbedingungen. Der Ausstand soll bis Donnerstag um 02.59 Uhr dauern.

Dornbirn/Jennersdorf (APA) - Der Leuchtenhersteller Zumtobel schließt die Produktion seiner Komponententochter Tridonic in Jennersdorf im Burgenland. Mit der Reduktion des Personalstands werde ab März 2019 begonnen, bis November 2019 werden rund 90 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren, teilte das Unternehmen Dienstagnachmittag mit.
 

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Zumtobel schließt Produktion in Jennersdorf: 90 Mitarbeiter betroffen

Frankfurt (APA/awp/sda/Reuters) - Die EZB-Aufsicht will Banken wegen Geldwäsche stärker unter die Lupe nehmen. Unter anderem werde ein Anti-Geldwäsche-Büro errichtet, kündigte die oberste EZB-Bankenaufseherin, Daniele Nouy, am Dienstag im Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments an.
 

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EZB plant stärkere Koordinierung im Kampf gegen Geldwäsche

Brüssel (APA) - Die Verhandler des Europäischen Parlaments, des Rates und der Kommission haben sich am Dienstag auf einen Verordnungsvorschlag zum FDI-Screening (Überprüfung ausländischer Direktinvestitionen) geeinigt. So soll ein Mechanismus etabliert werden, um sicherzustellen, dass ausländische Direktinvestitionen kein Risiko für kritische Infrastruktur, Schlüsseltechnologien und sensible Informationen sind.
 

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EU-Einigung zu Überprüfung ausländischer Direktinvestitionen