Streik bei Brussels Airlines - Wien am Montag und Mittwoch betroffen

Brüssel/Frankfurt (APA/dpa) - Vom angekündigten Streik bei der Lufthansa-Tochter Brussels Airlines sind am Montag und Mittwoch der kommenden Woche auch Wien-Flüge betroffen, wie aus der Online-Übersicht der Fluggesellschaft hervorgeht. Von oder nach Deutschland sollen an den beiden Streiktagen nur je 8 Flüge starten. Insgesamt werden nach Angaben vom Freitag rund 40 Flüge pro Tag angeboten.

Zwischen Berlin und Brüssel findet an beiden Tagen nur je ein Flug in jede Richtung statt, zwischen Hannover und Brüssel sind es 3 pro Richtung. Außereuropäische Flüge wie nach Marrakesch oder New York stehen nicht auf der Liste. "Ein Streiktag kostet uns 4,7 Millionen Euro", sagte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel.

Den Unternehmensangaben zufolge wirkt sich der Streik auf mehr als 60.000 Passagiere aus. Betroffene Kunden könnten gratis umbuchen oder ihre Reise stornieren. Passagiere, die an ihrem Ziel festsitzen, werden in einem Hotel untergebracht oder können mit AUA-Mutter Lufthansa oder einer anderen Airline fliegen.

Die Piloten von Brussels Airlines hatten am Mittwoch angekündigt, ihre Arbeit an den beiden Tagen niederzulegen. Als Grund nannte die Gewerkschaft höhere Gehaltsforderungen und unsichere Arbeitsbedingungen. Man verlange Klarheit von der deutschen Mutter über die Zukunftspläne für die Airline. Lufthansa hatte Brussels Airlines erst Anfang 2017 übernommen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro