Streik bei Air France führt auch am Mittwoch zu Flugausfällen

Paris (APA/dpa) - Der Streik für höhere Gehälter bei Air France führt auch am Mittwoch wieder zu zahlreichen Flugausfällen. Die französische Fluggesellschaft erwartet, dass sie rund 30 Prozent ihrer Verbindungen streichen muss. Das ist etwas mehr als am Dienstag, als etwa ein Viertel der Flüge ausfiel.

Wie Air France mitteilte, wollen mehr als 36 Prozent der Piloten, knapp 22 Prozent der Flugbegleiter und gut 15 Prozent des Bodenpersonals streiken.

Der Konzern Air France-KLM schätzt, dass der Streik einschließlich der erwarteten Störungen am Mittwoch sein Betriebsergebnis bereits mit 170 Mio. Euro belastet. Es ist der siebente Streiktag bei Air France seit Ende Februar.

Die Gewerkschaften fordern sechs Prozent mehr Gehalt für die Air-France-Beschäftigten. Das Management bezeichnet dies mit Blick auf die Wettbewerbslage als unmöglich. Die Firmenspitze will die Gehälter um ein Prozent erhöhen und verweist zudem auf eine steigende Gewinnbeteiligung wegen einer verbesserten Lage des Unternehmens. Weitere Streiks sind für den 17., 18., 23. und 24. April angekündigt.

Wien (APA) - Eine aktuelle Umfrage sieht eine deutliche Mehrheit gegen den von der Regierung geplanten Zwölf-Stunden-Arbeitstag. Laut einer vom Meinungsforscher Peter Hajek für ATV durchgeführten Umfrage, sprechen sich 59 Prozent gegen die Regierungspläne aus. Auch ÖVP- und FPÖ-Wähler unterstützen die Pläne nur zu 50 bzw. 49 Prozent. 54 Prozent attestieren der Regierung Klientelpolitik für Unternehmer, Beamte und Bauern.
 

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Arbeitszeit: Umfrage sieht deutliche Mehrheit gegen Zwölf-Stunden-Tag

Tokio (APA/AFP) - Angesichts einer alternden Bevölkerung und zunehmenden Fachkräftemangels hat die japanische Regierung eine Lockerung der Einreisebestimmungen angekündigt. "Der Fachkräftemangel ist dringlicher geworden", sagte Kabinettssekretär Yoshihide Suga am Freitag vor Journalisten.
 

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Japan will Einreisebestimmungen lockern und mehr Fachkräfte holen

Moskau (APA/dpa) - Die Fußball-WM wird Russland nach Einschätzung seiner Nationalbank nur ein geringes Wirtschaftswachstum bringen. Aufs Jahr gerechnet sei ein Plus von 0,1 bis 0,2 Prozentpunkten zu erwarten, sagte Zentralbankchefin Elvira Nabiullina am Freitag in Moskau. "Dafür wird sich die Weltmeisterschaft positiv auf die Erwartung und Stimmung der Russen wie der Gäste auswirken", sagte sie laut Agentur Tass.
 

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Russische Nationalbank erwartet kaum Wirtschaftswachstum durch WM