Streamingdienst Spotify zahlt 21 Mio. Dollar nachträglich an Musiker

Songschreiber, deren Musik beim Streamingdienst Spotify gespielt wird, die aber bisher kein Geld dafür bekamen, sollen nun nachträglich entlohnt werden. Spotify schloss mit dem Verband der US-Musikindustrie eine entsprechende Vereinbarung, wie dieser am Donnerstag mitteilte.

Es gehe um eine Summe von insgesamt 21 Millionen Dollar (knapp 19 Millionen Euro), erfuhr AFP aus informierten Kreisen: Forderungen in Höhe von 16 Millionen Dollar, auf die Spotify noch fünf Millionen Dollar drauflege.
Der Vereinbarung zufolge kann sich jeder Komponist oder Rechteinhaber melden, der meint, seine Musik werde gestreamt, ohne dass er eine Vergütung erhält. Spotify erklärte, in manchen Fällen sei kein Geld geflossen, weil das Unternehmen keinerlei Informationen über den Komponisten oder Rechteinhaber hatte.
Spotify steht bei vielen Musikern in der Kritik, weil sie der Meinung sind, von dem Streamingdienst nicht ausreichend bezahlt zu werden. Erst Ende Dezember hatte der US-Rockmusiker David Lowery das Unternehmen aus Schweden wegen Verletzung von Urheberrechten auf die Zahlung von 150 Millionen Dollar verklagt. Spotify habe Songs ohne Erlaubnis gestreamt.
Die Folksängerin Melissa Ferrick hatte im Jänner eine Sammelklage gegen Spotify eingereicht. Sie verlangt 200 Millionen Dollar. Lowerys Anwältin Mona Hanna kritisierte am Donnerstag den Deal mit der US-Musikindustrie: Spotify versuche so, sich am Gericht vorbei seiner Verantwortung zu entziehen.

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