Strafzölle: Kleiner Teilerfolg für voestalpine

Linz/Düsseldorf/Washington - Die voestalpine kommt im Kampf gegen die von den USA erhobenen Strafzölle nur mühsam voran. Das Unternehmen habe inzwischen auf die rund 3.500 in den USA gestellten Anträgen auf Ausnahmegenehmigungen 140 Rückmeldungen erhalten, sagte Konzernchef Wolfgang Eder am Dienstagabend vor Journalisten in Düsseldorf. "60 sind in unserem Sinne ausgegangen und 80 gegen uns."

Es handle sich allerdings um kleinere Aufträge. "Die wirklich großen Aufträge waren noch nicht dabei." Das Ergebnis zeige aber, dass es sich lohne zu kämpfen.

Die USA erheben seit Juni auf Stahlimporte aus der EU Strafzölle von 25 Prozent. Betroffen sind auch deutsche Hersteller wie Thyssenkrupp und Salzgitter. Eder sagte, die Belastungen bei der voestalpine seien bisher überschaubar. Sie lägen im einstelligen Millionen-Euro-Bereich.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte