Strafzölle: Katainen rechnet nicht mit weiterer Verkomplizierung

Washington/Brüssel (APA) - Die EU-Kommission rechnet im Handelsstreit mit den USA im Zusammenhang mit möglichen Strafzöllen nicht mit einer weiteren Verkomplizierung. Der Vizepräsident der EU-Kommission Jyrki Katainen erklärte am Donnerstag, wesentlich sei eine gerechte Lösung. "Wenn wir frei von höheren Zöllen auf Stahl und Aluminium bleiben, können wir über Handelsfragen reden."

Zur jüngsten Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, im Handelsstreit mit der EU empfindliche Importzölle auf Autos einzuheben, meinte Katainen, er habe davon auch erst heute gehört. "Also es ist jetzt wirklich sehr schwierig zu wissen, was das bedeutet und was dahinter steckt. Es ist besser, das lieber nicht allzu viel zu kommentieren."

Jedenfalls sei die EU immer bereit, darüber zu reden, wie man das Handelsumfeld verbessern könne. Ob die neue Trump-Ankündigung die Debatte weiter verkomplizieren werde oder nicht, "wissen wir nicht. Wir sollten eine gerechte Lösung finden, die auch den WTO-Regeln entspricht. Ich glaube schon, dass wir eine Lösung finden können. Aber wie schnell ist noch nicht absehbar", so Katainen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte