Strafzölle - WTO-Chef warnt vor Eskalation

Genf (APA/dpa) - Der Chef der Welthandelsorganisation (WTO), Roberto Azevedo, hat nach neuen US-Strafzöllen gegen China vor einer Eskalation gewarnt. "Ich ermuntere alle Mitglieder, die vielen WTO-Foren zu nutzen, um ihre Probleme vorzutragen und Lösungen zu finden", sagte Azevedo am Freitag, ohne die USA beim Namen zu nennen.

"Aktionen außerhalb dieser kollektiven Prozesse bergen die Gefahr einer Eskalation in einer Konfrontation, die keine Sieger haben wird, und die schnell zu einem weniger stabilen Handelssystem führen kann." Handelsflüsse zu unterbrechen bedrohe die globale Wirtschaft. "Ich rufe zur Zurückhaltung und dringendem Dialog als bestem Weg auf, um diese Probleme zu lösen."

US-Präsident Donald Trump hatte am Donnerstag ein Dekret zu Strafzöllen und anderen Maßnahmen gegen China im Umfang von etwa 60 Milliarden US-Dollar (48,72 Milliarden Euro) unterzeichnet. Er begründete das mit unfairen Handelspraktiken und Diebstahl geistigen Eigentums. China kündigte umgehend Vergeltung an. Geplant sind Zölle im Umfang von 3 Milliarden Dollar, wie das Pekinger Handelsministerium am Freitag mitteilte.

Trump hatte die WTO am Donnerstag als "Desaster" für die USA bezeichnet. Sein Land werde bei Handelsdisputen unfair behandelt.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach