Strafzölle - USA geben China 60 Tage Frist vor Inkrafttreten

Washington (APA/Reuters) - Die USA räumen China eine Frist von 60 Tagen zwischen Verkündung und Inkrafttreten der geplanten Zölle ein. Die Maßnahmen würden demnächst angekündigt, sagte der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer am Mittwoch im Fernsehsender CNBC. In den darauffolgenden 60 Tagen könne die Öffentlichkeit zu den Plänen Stellung nehmen. Abgaben würden vor allem auf Hightech-Produkte fällig.

Auf die Frage, ob Verhandlungen mit der Regierung in Peking Zölle verhindern könnten, sagte Lighthizer: "Ich glaube, da gibt es Hoffnung." Details nannte er nicht. Es sei aber durchaus möglich, dass beide Länder gute Handelsbeziehungen aufbauen könnten. Dieser Prozess werde Jahre dauern.

Die Regierung in Washington wirft China unter anderem vor, sich Technologien von amerikanischen Firmen aneignen zu wollen. Die chinesische Staatsführung hat sich in dem Streit zuletzt sowohl dialog- als auch kampfbereit gezeigt. Sie will in Kürze eine Liste mit Vergeltungszöllen auf US-Importe veröffentlichen. Der Handelszwist zwischen den beiden größten Volkswirtschaften hat weltweit die Finanzmärkte aufgeschreckt.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch