Strafzölle - USA geben China 60 Tage Frist vor Inkrafttreten

Washington (APA/Reuters) - Die USA räumen China eine Frist von 60 Tagen zwischen Verkündung und Inkrafttreten der geplanten Zölle ein. Die Maßnahmen würden demnächst angekündigt, sagte der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer am Mittwoch im Fernsehsender CNBC. In den darauffolgenden 60 Tagen könne die Öffentlichkeit zu den Plänen Stellung nehmen. Abgaben würden vor allem auf Hightech-Produkte fällig.

Auf die Frage, ob Verhandlungen mit der Regierung in Peking Zölle verhindern könnten, sagte Lighthizer: "Ich glaube, da gibt es Hoffnung." Details nannte er nicht. Es sei aber durchaus möglich, dass beide Länder gute Handelsbeziehungen aufbauen könnten. Dieser Prozess werde Jahre dauern.

Die Regierung in Washington wirft China unter anderem vor, sich Technologien von amerikanischen Firmen aneignen zu wollen. Die chinesische Staatsführung hat sich in dem Streit zuletzt sowohl dialog- als auch kampfbereit gezeigt. Sie will in Kürze eine Liste mit Vergeltungszöllen auf US-Importe veröffentlichen. Der Handelszwist zwischen den beiden größten Volkswirtschaften hat weltweit die Finanzmärkte aufgeschreckt.

Berlin/Istanbul (APA/AFP) - Wegen der unzureichenden Aufklärung des Mordes an dem Journalisten Jamal Khashoggi durch Saudi-Arabien hat die Bundesregierung die deutschen Rüstungsexporte in das Königreich komplett gestoppt. Ein Sprecher des deutschen Wirtschaftsministeriums sagte am Montag in Berlin, derzeit gebe es keine Ausfuhren von Deutschland nach Saudi-Arabien. Klar sei auch, dass derzeit keine Genehmigungen erteilt würden.
 

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Khashoggi - Deutschland stoppt Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien

München (APA/dpa) - Ungeachtet politischer Spannungen nach der Tötung des saudischen Regimekritikers Jamal Khashoggi will Siemens-Chef Joe Kaeser nach Saudi-Arabien reisen. Dort will der Spitzenmanager an einer Konferenz des staatlichen Ölkonzerns Saudi Aramco teilnehmen. Darüber berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (Montag).
 

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Siemens-Chef Kaeser will nach Saudi-Arabien reisen

Frankfurt/Darmstadt (APA/Reuters) - Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck weitet seine Zusammenarbeit mit dem Big-Data-Spezialisten Palantir aus und will sich so neue Geschäftsmöglichkeiten erschließen. Die beiden Firmen wollen ein Gemeinschaftsunternehmen gründen, das Kunden Software zur Analyse von Daten aus der Krebsforschung anbieten soll.
 

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Merck gründet Gemeinschaftsfirma mit Silicon-Valley-Konzern Palantir