Strafzölle - USA geben China 60 Tage Frist vor Inkrafttreten

Washington (APA/Reuters) - Die USA räumen China eine Frist von 60 Tagen zwischen Verkündung und Inkrafttreten der geplanten Zölle ein. Die Maßnahmen würden demnächst angekündigt, sagte der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer am Mittwoch im Fernsehsender CNBC. In den darauffolgenden 60 Tagen könne die Öffentlichkeit zu den Plänen Stellung nehmen. Abgaben würden vor allem auf Hightech-Produkte fällig.

Auf die Frage, ob Verhandlungen mit der Regierung in Peking Zölle verhindern könnten, sagte Lighthizer: "Ich glaube, da gibt es Hoffnung." Details nannte er nicht. Es sei aber durchaus möglich, dass beide Länder gute Handelsbeziehungen aufbauen könnten. Dieser Prozess werde Jahre dauern.

Die Regierung in Washington wirft China unter anderem vor, sich Technologien von amerikanischen Firmen aneignen zu wollen. Die chinesische Staatsführung hat sich in dem Streit zuletzt sowohl dialog- als auch kampfbereit gezeigt. Sie will in Kürze eine Liste mit Vergeltungszöllen auf US-Importe veröffentlichen. Der Handelszwist zwischen den beiden größten Volkswirtschaften hat weltweit die Finanzmärkte aufgeschreckt.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach