Strafzölle - US-Handelsminister: USA streben "keinen Handelskrieg" an

Washington (APA/AFP) - Die USA streben nach den Worten ihres Handelsministers Wilbur Ross "keinen Handelskrieg" an. Der Minister sagte am Mittwoch dem Sender CNBC, die Entscheidung für Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte sei "wohl durchdacht" getroffen worden.

US-Präsident Donald Trump hatte vergangene Woche Strafzölle in Höhe von 25 Prozent auf Stahl und zehn Prozent auf Aluminium angekündigt und damit Ängste vor einem Handelskrieg geschürt.

Dazu hatte Trump erst am Dienstag im Weißen Haus gesagt, er fürchte keinen Handelskonflikt. Ein Handelskrieg schade den anderen Ländern, nicht den USA. Mitten in die Debatte fiel dann der Rücktritt von Trumps oberstem Wirtschaftsberater Gary Cohn - mutmaßlich wegen der Handelsstreitigkeiten. Cohn hatte sich vehement gegen die Zölle gestemmt.

Die EU drohte am Mittwoch in Brüssel dann ihrerseits mit Strafzöllen auf US-Produkte wie Erdnussbutter und Orangensaft, sollte Trump an seinen Ankündigungen festhalten.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte