Strafzölle - US-Handelsminister: USA streben "keinen Handelskrieg" an

Washington (APA/AFP) - Die USA streben nach den Worten ihres Handelsministers Wilbur Ross "keinen Handelskrieg" an. Der Minister sagte am Mittwoch dem Sender CNBC, die Entscheidung für Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte sei "wohl durchdacht" getroffen worden.

US-Präsident Donald Trump hatte vergangene Woche Strafzölle in Höhe von 25 Prozent auf Stahl und zehn Prozent auf Aluminium angekündigt und damit Ängste vor einem Handelskrieg geschürt.

Dazu hatte Trump erst am Dienstag im Weißen Haus gesagt, er fürchte keinen Handelskonflikt. Ein Handelskrieg schade den anderen Ländern, nicht den USA. Mitten in die Debatte fiel dann der Rücktritt von Trumps oberstem Wirtschaftsberater Gary Cohn - mutmaßlich wegen der Handelsstreitigkeiten. Cohn hatte sich vehement gegen die Zölle gestemmt.

Die EU drohte am Mittwoch in Brüssel dann ihrerseits mit Strafzöllen auf US-Produkte wie Erdnussbutter und Orangensaft, sollte Trump an seinen Ankündigungen festhalten.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los