Strafzölle - Türkei bringt Baumwollzölle als Vergeltung ins Spiel

Istanbul (APA/Reuters) - Die türkische Regierung erwägt als Reaktion auf die geplanten US-Zölle bei Stahl und Aluminium Aufschläge bei US-Baumwollimporten. "Angefangen mit der Türkei bereiten sich die von den US-Steuern betroffenen Staaten auf eine Antwort an die USA bei alternativen Gütern vor", sagte Cemil Ertem, ein prominenter Berater von Präsident Recep Tayyip Erdogan, am Dienstag der Zeitung "Milliyet".

Im Falle der Türkei könne dies über die Baumwolle laufen. Zur Höhe der erwogenen Zölle machte Ertem keine Angaben.

Die Türkei ist der achtgrößte Stahlhersteller der Welt und der sechstgrößte Exporteur an die USA. Einem Branchenverband zufolge könnte das Land allerdings auch bei einer Einführung der von US-Präsident Donald Trump geplanten Zölle wegen der geringeren Kosten wettbewerbsfähig bleiben. Die Türkei importierte nach Angaben des Statistikamts 2016 Baumwolle aus den USA im Wert von 519 Mio. Dollar (422 Mio. Euro), was 42 Prozent der Gesamtimporte ausmachte. Die Textilindustrie des Lands beliefert Weltmarken wie Adidas, Zara und Nike.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte